Kreis Kaiserslautern Anerkennung für Engagement

Die Vertreter der mit dem Sozialpreis bedachten Einrichtungen Marcus Klein (Förderverein Stationäres Hospiz Landstuhl), Boris Bo
Die Vertreter der mit dem Sozialpreis bedachten Einrichtungen Marcus Klein (Förderverein Stationäres Hospiz Landstuhl), Boris Bohr (Aktion Sonnenschein Reha Westpfalz), Hermann Braun und Margarete Jung (Tafel Landstuhl) (von links) nehmen die Auszeichnung von Bürgermeister Peter Degenhardt (Mitte) entgegen.

Die Tafel Landstuhl, der Förderverein Stationäres Hospiz Landstuhl und die Aktion Sonnenschein Westpfalz e.V. durften am Dienstag die Sozialpreise der Verbandsgemeinde (VG) Landstuhl im Gemeindezentrum Mittelbrunn entgegennehmen. Damit würdigt die VG das soziale Engagement dieser Einrichtungen.

„Wir haben gute Vorschläge bekommen, aus denen es uns schwerfiel, drei Gewinner herauszusuchen“, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, Peter Degenhardt (CDU), bei der Preisübergabe im Gemeindezentrum in Mittelbrunn. Als eine segensreiche Einrichtung in Deutschland bezeichnete Degenhardt die Tafeln, die auch in der Verbandsgemeinde großartige Arbeit für den sozialen Zusammenhalt leisteten. Lebensmittel, die sonst nur allzu oft weggeworfen würden, akquirieren die freiwilligen Helfer der Tafel und verteilen sie an Bedürftige. Damit täten sie nicht nur ein gutes Werk, sondern setzten sich auch aktiv gegen die Mentalität unserer Wegwerfgesellschaft ein. Ein behütetes Umfeld mit liebevoller Fürsorge und Pflege bietet seit dem vergangenen Jahr das stationäre Hospiz Hildegard Jonghaus in Landstuhl. Mit insgesamt zehn Betten ist es eine Station für die letzten Lebenstage oder Wochen von Menschen. Es war eine große Leistung des DRK-Kreisverbandes, ein solches Projekt zu stemmen. Unterstützung bei dem alltäglichen Betrieb findet das DRK im Förderverein Stationäres Hospiz, dem es gelungen ist, in der kurzen Zeit seit Bestehen des Hospiz’, mehr als 200.000 Euro für die Einrichtung zu sammeln. In der VG Landstuhl gibt es viele Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen – unter anderem die Reha Westpfalz und die Westpfalz-Werkstätten. Neben der staatlich finanzierten Fürsorge gibt es aber auch ehrenamtlich engagierte Gruppen und Vereine, die zum Teil schon seit Jahrzehnten diese Arbeit begleiten und unterstützen. Besonders sticht dabei die Aktion Sonnenschein heraus, die sich seit 15 Jahren für Menschen mit Beeinträchtigungen ehrenamtlich engagiert. So hat die Aktion beispielsweise 20.000 Euro für zwei Heilerziehungspflegerinnen im Minijob bereitgestellt, die im Wohnheim schwerstmehrfachbehinderte Menschen zusätzlich intensiv betreuen.

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