Hauptstuhl
Am Kirchhof: Neubaugebiet wird erschlossen
Der Gemeinde gehören 13 Bauplätze. Der Rest ist in Privathand, wie Ortsbürgermeister Gerald Bosch (SPD) sagt. Hauptstuhl verkauft Bauplätze im vorderen Bereich des Baugebiets Richtung Kaiserstraße für 75 Euro pro Quadratmeter. Im zentralen Teil werden 85 Euro und im hinteren Bereich – Richtung Wald – 90 Euro pro Quadratmeter fällig. An Erschließungskosten sind zusätzlich 198,70 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche zu zahlen. Im Rahmen des Straßenbaus werden laut des Erschließungsträgers, der WVE Kaiserslautern, Wasser-, Abwasser-, Telekommunikations- und Gasleitungen verlegt. All das und die Errichtung eines Spielplatzes sind in den Erschließungskosten enthalten. Wie der Ortsbürgermeister ausführt, hätten auf ein Anschreiben der Gemeinde bisher neun Interessenten mit einer Zustimmung zum Kauf reagiert.
420 bis 719 Quadratmeter
Die Bauplätze sind zwischen 420 und 719 Quadratmeter groß. Die Straßenfläche beträgt 0,8 Hektar. Weiter sind Grünflächen, Verkehrsgrün und ein Rückhaltebecken von ebenfalls 0,8 Hektar vorgesehen. Die Fahrbahnen werden niveaugleich mit den Bürgersteigen angelegt, wobei die Fahrbahn mit Asphalt und die Gehwege mit Pflastersteinen versehen werden. Drei Fußwege mit Pflasterbelag sind geplant. Ein Zentraler Kinderspielplatz mit sechs öffentlichen Parkplätzen wird ebenfalls errichtet. Die Anbindung des Neubaugebiets erfolgt über eine Linksabbiegespur an der L395 (Kaiserstraße) und eine Linksabbiegespur an der Ludwigstraße. Die Kaiserstraße erhält im Bereich der Anbindung eine Querungsstelle für Fußgänger. Entlang der Kaiserstraße ist der Bau einer zirka drei Meter hohen und rund 130 Meter langen begrünten Lärmschutzwand geplant. Die Kanalisation wird im Trennsystem verlegt. Das heißt, dass es einen Schmutz- und einen Regenwasserkanal gibt. Für die Grundstücke ist die Regenwasserbewirtschaftung über ein zentrales Regenrückhaltebecken mit einem Gesamtvolumen von rund 650 Kubikmetern und dezentralem Rückhalt auf den einzelnen Baugrundstücken vorgeschrieben. Zur Starkregenvorsorge ist am südlichen Rand des Neubaugebiets ein Entwässerungsgraben vorgesehen.