Kreis Germersheim Zur Sache: Zahlenspiele rund um den Neubau

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Pläne gibt es noch keine, nur ein genehmigtes Raumkonzept. Derzeit geht die Kreisverwaltung jedoch für den IGS-Neubau von Baukosten in Höhe von 14 Millionen Euro aus. Davon entfallen 10 Millionen Euro auf die Sekundarstufe I. Abzüglich einer Landesförderung von geschätzt 32,5 Prozent würde der Anteil für den Kreis 6, 75 Millionen Euro betragen. Ab hier beginnen die Zahlenspiele: Landrat Brechtel sagte zunächst, dass er von Kandel einen Beteiligung in Höhe von 90 Prozent erwarte, plus eines Zuschusses zum Bau einer Mensa. Macht 6 Millionen Euro plus X. Das lehnte Bürgermeister Poß ab. Poß machte dann eine eigene Rechnung auf: Von den 6,75 Millionen Euro würde er die Hälfte abziehen. Von den verbliebenen 3,375 Millionen Euro zog er die 1,7 Millionen Euro ab, die Kandel schon vor Jahren gezahlt hat. Blieben 1,675 Millionen Euro. Brechtel, Poß, Kreisvorstand und die Kandeler Beigeordneten Norbert Knauber (CDU) und Kerstin Jordan (SPD) einigten sich dann bei einem Gespräch auf andere Summen: Von den 6,75 Millionen Euro wird ebenfalls die Hälfte abgezogen. Von den verbliebenen 3,375 Millionen Euro würde dann aber nur die Hälfte der bereits geleisteten Zahlung abgezogen werden, also 850.000 Euro. Damit blieben für die Verbandsgemeinde 2,52 Millionen Euro. Diese Kostenbeteiligung könnte sich bei einem geringeren Landeszuschuss erhöhen, gedeckelt auf maximal 4,15 Millionen Euro. Aussagen über den Landeszuschusss gibt es erst, wenn verbindliche Kostenberechnungen vorliegen. Diese sind erst nach dem Architektenwettbewerb möglich. Damit kann der Zuschuss frühestens im Frühjahr 2017 beantragt werden. |tnc

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