Kreis Germersheim Wie die Wies’n – nur kleiner

Die Besucher durften für Erinnerungsfotos an der Fotoleinwand posieren.
Die Besucher durften für Erinnerungsfotos an der Fotoleinwand posieren.

Angelehnt an das Oktoberfest in München fand am Samstagabend das Wörther Oktoberfest in der Bienwaldhalle statt. Die Band „Radspitz“ sorgte an diesem Abend für gute Stimmung auf den Bierbänken. Das Fest war gut besucht, die meisten Gäste kamen in Tracht.

„Wir waren schon im letzten Jahr auf dem Wörther Oktoberfest, das hat uns gut gefallen“, erzählte der Germersheimer Uwe Müller. Da sei es für ihn selbstverständlich gewesen, in diesem Jahr noch einmal zu kommen. „So etwas wie heute Abend sollte öfter stattfinden, das wäre auch etwas für Germersheim“, stellte Müller fest. Die vorwiegend jungen Besucher erwartete eine oktoberfestlich geschmückte Bienwaldhalle. Die blau-weißen Fahnen an der Hallendecke und die Bierzeltgarnituren sorgten für echte Oktoberfestatmosphäre, fand der Steinweilerer Jonas Schmidt. Das habe er so nicht erwartet. Bei der Ticket-Reservierung konnten sich die Besucher zwischen zwei Sitzplatz Kategorien entscheiden. Zum einen gab es den VIP-Bereich, der direkt vor der Bühne platziert war. Dort wurden die Gäste am Tisch bedient. Mit den Leistungen im VIP-Bereich war der Maximiliansauer Rene Keller zufrieden: „Es ist gut, dass man die Getränke und das Essen an den Tisch geliefert bekommt, außerdem ist man näher an der Bühne und man bekommt mehr von der guten Stimmung mit.“ An den Ausgabestellen für Essen und Getränke entstanden jedoch keine längeren Schlangen, die Abläufe wirkten gut organisiert. Der Veranstalter hatte für diesen Abend auch einen Fotografen engagiert. Die Besucher konnten hier für ein Erinnerungsfoto vor der Fotoleinwand posieren. „Lasst uns gleich ein Foto machen, so schön seid ihr nur am Anfang,“ rief der Sänger der Band Radspitz ins Publikum. „Radspitz“ hatte kaum das erste Lied beendet, standen schon die ersten Gäste auf den Bänken. Die Stimmung war von Anfang an gut. Die Band ließ die Gäste nicht zur Ruhe kommen, sie wurden immer wieder ins Programm eingebunden. Ein Maßkrug-Stemm-Wettbewerb beschäftigte vor allem die männlichen Besucher. Die Lingenfelderin Luisa Rothmeier fand zwar schade, dass „Mia Julia“, der Act aus dem letzten Jahr, nicht da gewesen ist. „Radspitz“ habe ihr jedoch gut gefallen, die Stimmung sei „bombastisch“ gewesen. Veranstalter Kevin Werling zieht Bilanz: „Unterm Strich bin ich sehr zufrieden, mich hat vor allem das durchweg positive Feedback gefreut.“ „Für Wörth ist das gut“, sagt auch die Wörtherin Sandra Gallego: „Das könnte es hier öfter geben. Sonst ist hier ja nicht viel los. Wir müssen sonst immer nach Karlsruhe fahren.“

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