Kreis Germersheim Weniger Personalkosten, weil Personal weniger verdient

„Unterm Strich“ sei man in der Nähe dessen gewesen, was angesetzt war. Das sagte Reinhard Werner, Einrichtungsgeschäftsführer des Jugendzentrums und des Mehrgenerationenhauses, bei der halbjährlichen Kuratoriumssitzung. Beide Zentren werden vom Internationalen Bund betrieben.
Insgesamt ist die Summe der Erträge des Jugendzentrums etwas höher als der Aufwand, hier stehen 296.400 Euro der Summe von etwa 301.400 Euro gegenüber. Im Haushalt eingestellt waren knapp 287.000 Euro. „Beim Jugendzentrum ist ein Überschuss von 5011,41 Euro entstanden und beim Jugendtreff einer von 1108,77 Euro. Den Gesamtbetrag werden wir in den nächsten Tagen an die Stadt Wörth zurücküberweisen“, erklärte Werner. Beispielsweise seien die Teilnehmerbeiträge bei der Kinderstadt statt bei 55.000 bei 76.974 Euro gelegen. So waren die höheren Kosten für die Freiwilligendienste dort, statt 7000 Euro über 10.000 Euro, gut vertretbar. Die Raum-, Gebäude- und Grundstückskosten wurden nicht ganz ausgeschöpft: „Es gab weniger Abschreibungen, die Reinigungskosten waren geringer, genauso wie die Reparaturen“, sagte Werner. Hier stehen knapp 13.000 Euro im Haushalt den tatsächlichen Kosten von etwa 10.000 Euro gegenüber. Beim Jugendtreff Maximiliansau lagen die Personalkosten bei knapp 45.000 Euro statt bei den veranschlagten 57.500 Euro. „Das hat damit zu tun, dass wir zwei Personalwechsel hatten und die neuen Kollegen leider gemäß des Tarifvertrags weniger verdienen“, bedauerte der Geschäftsführer. „Wir sind sehr dankbar für alle, die sich trotzdem bereit erklären, für uns zu arbeiten.“ Er hoffe, dass aus der Absichtserklärung, 2017 noch eine Tariferhöhung anzustreben, etwas werde. „Bei den Sachkosten sind wir etwas drüber (knapp 8000 Euro statt 7300 Euro), was an prozentual verteilten Wartungs- und Leitungskosten für Telefon und Kopierer liegt. Die hätte man auch ganz beim Jugendzentrum lassen können.“ Veranschlagt waren für den Jugendtreff 64.780 Euro, der tatsächliche Aufwand lag bei knapp 53.000 Euro, die Summe des Ertrags bei 54.000 Euro. Die Kuratoriumsmitglieder nahmen die Verwendungsnachweise einstimmig an.