Kreis Germersheim Wörth: Gebäude ist nach Küchenbrand unbewohnbar

Um neun Personen aus dem Haus holen zu können, musste die Feuerwehr zuerst das Treppenhaus belüften. Den Brand hatten größtentei
Um neun Personen aus dem Haus holen zu können, musste die Feuerwehr zuerst das Treppenhaus belüften. Den Brand hatten größtenteils bereits die Bewohner gelöscht. Archivfoto: tom

Zu einem Wohnungsbrand kam es am Montagabend gegen 23.30 Uhr in Wörth. Neun Personen wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Als die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle eintrafen, wurde ein Brand im Erdgeschoss festgestellt. Vor dem Gebäude berichteten zwei Personen, dass es in der Küche brenne und sie mit eigenen Löschversuchen das Feuer weitestgehend gelöscht hätten. Auf einem
Balkon im ersten Obergeschoss waren laut Feuerwehr sieben weitere Personen, darunter zwei Kleinkinder, die berichteten, dass ihnen wegen der Rauchentwicklung der Fluchtweg durchs Treppenhaus versperrt war.

Bei neun Leuten Verdacht auf Rauchvergiftung



Deshalb und aufgrund der nicht mit Leitern erreichbaren Lage wurde als erstes das Treppenhaus belüftet, um die Leute über das Treppenhaus in Sicherheit zu bringen zu können. Alle vorgefundenen Bewohner wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt. Dann drangen die Feuerwehrleute unter Atemschutz zum Brandherd in der Küche vor, wo dank der Löscharbeiten der Bewohner nur noch Nachlöscharbeiten erforderlich waren. Die beiden getrennten Wohneinheiten wurden jeweils belüftet und vom Rauch befreit. Gegen 3 Uhr war der Einsatz beendet. Die Wohnung ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner konnten die Nacht bei Angehörigen verbringen.

Straßeneinmündungen für Feuerwehr freihalten




„Die Einsatzstelle zu erreichen, gestaltete sich im Übrigen schwieriger als gedacht“, heißt es im Bericht der Feuerwehr. Um mit den großen Lastwagen in die Straße einbiegen zu können, habe die Besatzung des ersten Löschfahrzeugs absitzen müssen, um einen im Bereich der Einmündung stehenden Anhänger zu entfernen. Deshalb appelliert die Feuerwehr: „Bitte denken Sie beim Parken von Autos daran, dass Straßen und Einmündungen immer zugänglich für Rettungsfahrzeuge sein müssen. Für den Fall, dass Sie einmal Hilfe benötigen.“

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