Kreis Germersheim „Von Schranke von Anfang an gewusst“

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Die Jockgrimer Grünen haben dem Flächentausch zwischen Wörth und Jockgrim in beiden Abstimmungen zugestimmt. „Leider hat sich die überwiegende Mehrheit des Rats beim zweiten Mal dagegen entschieden und das bei aus unserer Sicht gleichen Faktenlage“, so Nils Rehfeld (Grüne) im Ortsgemeinderat in einer Stellungnahme.

Die Ablehnung sei mit einer „veränderten Faktenlage“ begründet worden. „Das kann die Fraktion der Grünen nicht nachvollziehen. Das Stichwort ,Schranke von 6 bis 8.30 Uhr’ war auch schon am 12. April in der Debatte gefallen“, so Rehfeld. Es wurde mehrheitlich akzeptiert und als solidarischer Beitrag Jockgrims für die Bewohner im Altort Wörth gesehen. „Wir können nicht nachvollziehen, dass im Fall eines extremen Staus bei Brückenarbeiten sich der Verkehr in Jockgrim besonders durch eine gesperrter Ortsdurchfahrt Wörth verschlechtern würde“, so Rehfeld. Auch die neu vorgetragenen Bedenken – „ein Rückstau an der Ortseinfahrt Wörth würde den Verkehr auf der B9 gefährden“ – könnte man nicht nachvollziehen. Die Ortseinfahrt Wörth sei fast 2 Kilometer von der Auffahrt am Vorlacher Hof entfernt. „Das ist doch absurd!“, so Rehfeld. Das Argument, es würden Mehrkosten auf die Gemeinde Jockgrim zukommen, sei unverständlich. Die Straße durch den Altort von Jockgrim solle bis zum Vorlacher Hof nicht zurückgestuft werden, sie bleibe somit eine Landesstraße, für die das Land zuständig sei. Durch den Flächentausch befinde sich die Straße im weiteren Verlauf dann auf Gemarkung der Stadt Wörth.

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