Kreis Germersheim Vom Bahnhof Wörth über den Rhein: Tipps für Pendler

Die Stadtbahn: Nicht nur für junge Leute eine Alternative.
Die Stadtbahn: Nicht nur für junge Leute eine Alternative.

Spätestens Anfang nächster Woche wird es ernst: Dann stehen wegen der Sanierung auf der Rheinbrücke nur noch zwei schmale Fahrstreifen in jede Richtung zur Verfügung. Denn der Verkehr wird für die nächsten Monate komplett auf die nördliche Brückenseite verlagert. Noch längere Staus als schon bisher üblich dürften die Folge sein. Wer jetzt deshalb auf Zug oder Stadtbahn umsteigen will, sollte einige Punkte beachten.

Wer am Bahnhof Wörth auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen will, sollte früh dran sein – dort sind das Parkhaus und die Parkplätze oft schon früh voll. Außerdem verlieren Autofahrer Zeit, weil man erst beim Hineinfahren in das Parkhaus erkennen können, ob noch etwas frei ist. In Wörth gibt es folgende Alternativen:

Wo kann man parken?

•An der Stadtbahnhaltestelle „Bienwaldhalle“ (S5): vor der Bienwaldhalle (115 Stellplätze), am Jugendzentrum (hinter der Feuerwehr, 56 Stellplätze) und am Bürgerpark (gegenüber Wasserturm in der Dorschbergstraße, 33 Stellplätze, Fußweg zur Haltestelle rund 300 Meter). Diese Parkplätze sind auch von der S51/S52-Haltestelle Zügelstraße zu Fuß erreichbar. •An der Amadeus-Kindertagesstätte (115 Stellplätze) oder gegenüber des Clubhauses am Stadion (26 Stellplätze) kann man ebenfalls parken und viermal stündlich von/nach Karlsruhe fahren: Von der Stadtbahnhaltestelle Badallee fährt alle 20 Minuten die S5, vom Regionalbahnhaltepunkt Wörth Mozartstraße fahren stündlich Regionalbahn von und nach Karlsruhe. •Zusätzliche Parkplätze für Umsteiger wurden laut Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd auch in Rheinzabern am Marktplatz (Haltestelle „Bahnhof“) und an der Haltestelle „Alte Römerstraße“ sowie in Rülzheim an der Haltestelle „Freizeitzentrum“ eingerichtet.

Wo gibt es Fahrkarten zu kaufen?

•Fahrkarten sind an Fahrkartenautomaten am Bahnhof, in den gelben Stadtbahnzügen auch an einem Automaten im Fahrzeug erhältlich. Außerdem kann man mit dem Smartphone Fahrkarten über die Apps des Karlsruher Verkehrsverbundes („KVV.mobil“) oder der Deutschen Bahn („DB Navigator“) kaufen. Achtung: Mit der DB-App geht das mitunter nur bis drei Minuten vor Abfahrt. •Während es in Stadtbahnzügen Entwerter im Fahrzeug gibt, müssen in DB-Zügen Fahrkarten vor Fahrtantritt am Bahnhof entwertet werden. Für den Fahrkartenkauf empfiehlt es sich, Münzgeld dabei zu haben – es kommt öfter vor, dass Automaten keine Scheine annehmen, etwa wenn das Wechselgeld knapp wird. Mit EC- oder Kreditkarte kann man lediglich an den Automaten an den Bahnhöfen zahlen.

Welche Fahrkarten sind am günstigsten?

•Der Tarif richtet sich nach der Zahl der befahrenen Tarifwaben: Von Wörth sind es drei Waben nach Karlsruhe, aus den Verbandsgemeinden Jockgrim und Kandel vier Waben. •Eine Monatskarte lohnt sich ab 15 Hin- und Rückfahrten im Monat. Wer seltener fährt, ist für drei Waben am günstigsten mit der Tageskarte „City Quattro“ (vier Tageskarten für 24 Euro) unterwegs. Bei vier Waben ist eine Vierer-Karte für 15,60 Euro am günstigsten. Ein paar Euro kann man mit einer Bahncard sparen: Mit der Bahncard bekommt man 25 Prozent Rabatt auch auf KVV-Einzelfahrkarten. Die Bahncard 25 kostet 19,90 Euro für drei Monate oder 62 Euro pro Jahr. Für vier Waben lohnt sich eine Bahncard bereits ab sechs Hin- und Rückfahrten nach Karlsruhe im Monat, für drei Waben ab elf Hin- und Rückfahrten im Monat.

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