Kreis Germersheim „Viele Hartplätze erhalten Kunstrasen“
„Der CDU geht es darum, vor allem für jugendliche Fußballer in Maximiliansau und Büchelberg einen ordentlichen Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen“, verteidigt Ulrich Kramp den beabsichtigten Bau von Kunstrasenplätzen in den beiden Wörther Ortsbezirken. Kramp ist stellvertretender CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Ortsbeiratsmitglied in Büchelberg.
Ein ordentlicher Trainings- und Spielbetrieb war in Büchelberg in den letzten beiden Jahren trotz Reparaturkosten von rund 25.000 Euro nicht möglich. „Er wird auch bis 2020 mit weiteren rund 25.000 Euro nicht möglich sein“, so Kramp. Selbst dann nicht, wenn sich der Verein wie in der Vergangenheit mit regelmäßigen Arbeitseinsätzen an der Unterhaltung beteiligt. Es sei kein Sportverein in der Stadt Wörth bekannt, dem auch nur annähernd Gleiches zugemutet wird. Hier sei eine Generalsanierung mit Kosten von rund 200.000 Euro erforderlich. Ähnliches gelte für den Platz in Maximiliansau. Auch dort stehe eine Generalsanierung an. Hier auf ein Sportgelände beim Schauffele-Gelände zu hoffen, sei mit vielen Spekulationen und mit einem vielfach höheren Millionenbetrag als die insgesamt 1 Million Euro für die Plätze in Büchelberg und Maximiliansau verbunden, so Kramp. Die CDU mache sich dafür stark, dass Jungen und mittlerweile verstärkt auch Mädchen sich auch in Zukunft vor Ort bewegen und dabei in Teams soziales Verhalten einüben und lernen Verantwortung zu übernehmen. „König Fußball“ sei nach den Erfahrungen der CDU dafür geeignet, weil er es wie keine andere Sportart schaffe, Menschen mit Migrationshintergrund zu integrieren. „Dafür sollen zeitgemäße Anlagen zur Verfügung stehen. Dazu werden in den meisten Orten Hart- in Kunstrasenplätze umgewandelt“, so Kramp. |rhp