Kreis Germersheim Verbandsgemeinde Lingenfeld: Frank Leibeck in allen Orten vorne

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VG Lingenfeld: Das Ergebnis steht fest, Frank Leibeck bleibt VG-Bürgermeister, Stella Tremel gratuliert.

Lingenfeld. Frank Leibeck (SPD) bleibt Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lingenfeld. 5450 der 12.977 Wahlberechtigten stimmten für den Amtsinhaber. Herausforderin Stella Tremel (CDU) kam auf 2523 Unterstützer. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,6 Prozent.

Sonntagabend, 18 Uhr. Der Sitzungssaal im Rathaus der Verbandsgemeinde ist zum Zeitpunkt des Endes der Stimmabgabe noch sehr verwaist. Die Rollos sind zum Schutz gegen die strahlende, schon tiefer stehende Sonne heruntergefahren. Nur der gelassen und entspannt wirkende Hausherr Leibeck sowie Vertreter der Rheinpfalz sind vor Ort. „Egal, wie es ausgeht, nachher wird bei meinen Eltern in Westheim gegrillt“, sagt Leibeck. Büroleiter Jens Hinderberger schaut kurz vorbei und informiert, vor 19 Uhr werde es wohl keine Ergebnisse geben. 18.48 Uhr: Stella Tremel kommt in Begleitung ihrer Familie. Der Saal füllt sich jetzt etwas mehr. Die Schwegenheimerin hat den Tag mit der Familie verbracht und ist nach eigenen Worten in gespannter Erwartung. Eine Einschätzung zum Ergebnis kann sie nicht abgeben. „Das sind alles spannende neue Erfahrungen. Es hat Spaß gemacht“, blickt sie positiv auf den Wahlkampf zurück. 19.19 Uhr: Das Ergebnis des ersten Wahlbezirks in Lustadt trifft ein: Leibeck erhält rund 70, Tremel 30 Prozent der Stimmen. Dass sich der weitere Verlauf um diese Verteilung herum einpendeln wird, weiß noch niemand. Aber es ist eine erste Wegmarke, die Leibecks Zuversicht stärkt und Tremels Ambitionen einen ersten Dämpfer versetzt. 19.25 Uhr: Nach und nach treffen weitere Ergebnisse der elf Stimmbezirke ein. Das jeweilige Zwischenergebnis variiert. In der Summe steigt Leibecks Anteil auf mehr als 73 und fällt unter 69 Prozent. Die Anwesenden blicken auf die Leinwand und besprechen leise die Situation. 19.53 Uhr: Das Endergebnis steht fest. Tremel gratuliert Leibeck per Handschlag zur Wiederwahl. „Mir ist das Miteinander wichtig“, hatte Leibeck im Vorfeld betont. Seinen Arbeitsstil, „alle Fraktionen mitzunehmen“, will der 53-Jährige jetzt beibehalten. Leibeck hat alle elf Stimmenbezirke deutlich für sich entschieden.

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