Kreis Germersheim „Vögel bisher gesund“

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„Hoffnungsfroh, dass wir die Chance für das Überleben möglichst vieler Vögel deutlich erhöht haben“, zeigt sich Landrat Fritz Brechtel (CDU) in einer Pressemitteilung. Tests hätten bestätigt, dass es sich bei dem bei sieben Tieren des Rassegeflügelzuchtvereins Wörth festgestellten Virus um die niedrigpathogene Form H5N3 handele. Das sei eine relativ harmlose Variante des Vogelgrippevirus.

Der Verein habe alle Tiere entsprechend der Anordnungen in Ställen untergebracht, teilte die Kreisverwaltung mit. Auch sei eine Hygiene-Schleuse, Quarantänestation und Desinfektionswannen eingerichtet sowie der große Teich trocken gelegt. Das Gelände des Vereins darf nur noch ein eingewiesener Personenkreis über eine Schleuse betreten. Nun gibt es noch weitere Aufgaben, wie die Entnahme von Proben bei Tieren, heißt es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Brechtel weist aber auch darauf hin, dass weitere Aufgaben anstehen. Alle bislang beprobten Tiere der 1000-Meter-Sperrzone hätten sich als negativ erwiesen, auch die der benachbarten Waldvogelstation. „Nach bisherigen Erkenntnissen sind somit die gehaltenen und aufgestallten Vögel in der Umgebung völlig gesund“, so Brechtel. Die Kreisverwaltung hat eine Ausnahmegenehmigung der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) erarbeitet. Diese befinde sich derzeit in Abstimmung mit dem Ministerium, hieß es. Auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft müsse über die dann erteilte Genehmigung informiert werden, ebenso die EU-Kommission. Im gestern erschienen Amtsblatt hat die Kreisverwaltung das „Sperrgebiets bei niedrigpathogener aviärer Influenza“ bekannt gegeben. Zum Sperrgebiet wird ein Gebiet in der Stadt Wörth und der Ortsgemeinde Jockgrim erklärt. Die Grenze des Sperrgebietes beginnt an der Schnittstelle K25 und B9, bis zum Schnittpunkt des Bahngleises mit der B9 im Süden entlang des nördlichen Baggerseeufers. Danach verläuft die Grenze durch das Stadtgebiet Wörth, entlang der westlichen Bebauung bis zur Bahnlinie in Richtung Kandel. Dieser folgt sie und führt über Feldwege bis zum Schnittpunkt mit der L 540 und weiter bis zur Schnittstelle mit der B9. Die genauen Angaben sind bei der Kreisverwaltung erhältlich. Außerdem gelten im Sperrgebiet verschärfte Vorgaben für Geflügelhalter. Dazu gehört, dass die Ställe nur in Schutzkleidung betreten werden dürfen. Die Kreisverwaltung hat zudem verschärfte Kontrollen angekündigt. |rhp

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