Kreis Germersheim TuS sammelt Geld für Kunstrasenplatz

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Wenn alles gut läuft, dann könnte im kommenden Jahr in Knittelsheim mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes begonnen werden. Das wurde bei der Mitgliederversammlung des Turn- und Sportvereins (TuS) Knittelsheim deutlich. Spendengeld wird für das 450.000-Euro-Projekt bereits gesammelt.

Der etwas mehr als 800 Mitglieder zählende schuldenfreie Verein habe eine enorme Entwicklung hinter sich. Mit drei Herren-, zwei Frauen-, einer Altherren- und neun Jugendmannschaften seien die Plätze nahezu dauerhaft belegt. Entsprechend hoch sei deren Belastung, hieß es. Die Kosten, um die Plätze jedes Jahr wieder herzurichten, stiegen stetig. Das sei ein Luxusproblem für manch einen Verein, der sich solchen Zulauf wünscht, doch eine handfeste Herausforderung für einen kleinen Verein wie den TuS. Die einzige Lösung, um dauerhaft und langfristig für Abhilfe zu sorgen, wäre der Bau eines Kunstrasens, hieß es in der Versammlung. Die enorme finanzielle Belastung, die die Umsetzung eines solchen Projektes mit sich bringe, könne ein kleiner Verein wie der TuS unmöglich alleine und ohne Hilfe stemmen. Das Projekt befindet sich aktuell in der Planung „und alle erdenklichen Hebel wurden bereits in Bewegung gesetzt, um diese Mammutaufgabe anzugehen“. Vorsitzender Thomas Richter stellte den aktuellen Stand der Planung und den Finanzierungsplan vor. Demnach soll etwa ein Drittel der Kosten über ein Darlehen und viel Eigenleistung des Vereins finanziert werden. Ein weiteres Drittel der Kosten könnte durch Stiftungsgelder finanziert werden. Der Rest der Baukosten soll durch Firmen- und Privatspenden finanziert werden. Der zu hebende Betrag möge zunächst extrem groß und für den Einen oder Anderen auch unrealistisch erscheinen, doch nach den ersten Erfahrungen einer kleinen Taskforce, die sich bereits vor der Jahreshauptversammlung um die Ansprache von Firmenkunden gekümmert hat, liege er durchaus im Bereich des Möglichen, sagte Richter. Innerhalb von etwa acht Wochen habe bereits etwa die Hälfte der erforderlichen Spenden aus dem Firmensektor gesammelt werden können. Diverse Ansprachen und Rückmeldungen stünden zwar noch aus, aber Richter glaubt, die benötigten Summe zusammen zu bekommen. Für Privatspender sei ein Parzellenplan erstellt und das Spendenkonzept auf der Jahreshauptversammlung den Mitglieder vorgestellt worden. Demzufolge sieht der Parzellenplan 280 Einzelparzellen mit unterschiedlichen Gegenwerten vor. So sollen insgesamt etwa 25.000 Euro an Privatspenden gesammelt werden. Die Kosten pro Parzelle: Standard: 75 Euro, Mittelkreis und 16-Meter-Raum: 100 Euro, Fünf-Meter-Raum, Tor und Coachingzone: 150 Euro. Etwa ein Drittel der Gesamtsumme sei durch Parzellenverkäufe bereits nach der Versammlung auf der Haben-Seite verbucht werden. Der Status der Spendensammlung soll zukünftig in regelmäßigen Abständen via Facebook bekanntgegeben werden. Sollte die Sammlung wie geplant funktionieren und sollten die erforderlichen Spenden gehoben werden, könnte laut Richter im Spätjahr das Projekt endgültig angeschoben werden. Hierzu wäre dann eine außerordentliche Mitgliederversammlung nötig, um die Aufnahme des Darlehens zu bestätigen. Wenn bis dahin alle Parameter passten, könnte im Frühjahr 2018 mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes begonnen werden. Info Weitere Infos unter tus-knittelsheim.de/projekt_… |rhp/gs

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