Kreis Germersheim Taubenkot schadet Georgsturm

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Eigentlich ist eine Taube ja ein gern gesehener Vogel und wird darüber hinaus sogar als Friedenssymbol betrachtet. Treten Tauben jedoch in größeren Mengen auf kann dies gesundheitsschädlich sein, aber Gebäude stark beschmutzen. Mit Taubenschmutz und –kot stark beschmutzt wird auch die St. Georgskirche.

Deren Turm, der ja als Kandels Wahrzeichen angesehen wird, wird durch diesen Kot auch beschädigt. Zwar sind schon seit längerem an den Schallluken im Innern des Turms Taubengitter befestigt, doch können die nur den Einflug der Vögel in die Glockenstube verhindern, aber nicht deren Absitzen auf den Schallbrettern. Auf diesen fast waagrechten Brettern können die Vögel nicht nur übernachten, vielmehr können sie dort auch ihre Nester bauen. Dadurch fliegt Kot und Nistmaterial zwischen Gitter und Bretter und durch den Wind wird dieser Schmutz auch noch weithin verteilt. Außerdem kommt es auch immer wieder vor, dass Tauben doch in das Innere gelangen, dann dort brüten und dabei alles verschmutzen. Verhindern könnte man das alles nur durch das Anbringen von Netzen von außen an den sieben Schallöffnungen. Die Kosten für eine solche Lösung betragen rund 11.000 Euro. Falls sich die Protestantische Kirchengemeinde Kandel für eine solche Lösung entscheiden sollte, wird der Förderverein der St. Georgskirche die Hälfte de des Betrags übernehmen, kündigte dessen Vorsitzender Dieter Luppert gegenüber der RHEINPFALZ an. (wm)

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