Kreis Germersheim Strategie für mehr Artenvielfalt

Prinzipiell zugestimmt hat der Stadtrat Germersheim einem Antrag der Grünen, eine Strategie für mehr Artenvielfalt zu entwickeln.
Julia Neu (Grüne) sagte, Ziel sei es, freiwillige Vorgaben auf verschiedenen Gebieten zu machen, etwa beim Umgang mit öffentlichen Flächen und dabei möglichst viele Privatleute mit einzubinden, damit diese sich mit ihren Gärten beteiligen. Bei einer Teilnahme am kommunalen Bündnis „zur Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt“ winkten Fördergeld, ließen sich Arbeitskreise abhalten. Die Stadt Wörth mache auf dem Gebiet bereits ihre ersten Erfahrungen, so dass man sich dort erkundigen könne. Einen Berater/Kontrolleur sehe die Mitgliedschaft nicht vor, vielmehr werde eine Plattform zu gegenseitigem Austausch geboten. Bürgermeister Marcus Schaile (CDU) sagte, in der Stadt gebe bereits öffentliche Flächen, die der Artenvielfalt zuliebe, nur zweimal pro Jahr gemäht würden; weitere Wiesen anzulegen sei vorstellbar. Alfons Braun (REP) wandte ein: „Wir fangen auf kleinster politischer Ebene an, uns um Bienen zu kümmern, und die große Politik schafft es nicht Glyphosat abzuschaffen. Man sollte vielleicht von oben anfangen.“ Trotzdem soll die Verwaltung prüfen, was noch möglich ist, um dem dramatischen Artensterben, von dem seit einiger Zeit die Rede ist, Einhalt zu gebieten. Info https:///www.biologischevielfalt.bfn.de/nationale-strategie/ueberblick.html