GERMERSHEIM
Straßenausbau nach über 60 Jahren
Damals, 13 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde in Germersheim ein Straßenbauprogramm umgesetzt, das den Bedürfnissen der in vielerlei Hinsicht aufstrebenden Stadt entsprach, die seit den späten 1950er-Jahren modernisiert und umgebaut wurde.
So sah das Programm der Stadt für 1958 unter anderem den Ausbau der Hertlingstraße und der Robert Koch-Straße im Bereich der damaligen „Siedlung“ östlich der August Keiler-Straße vor. In der Innenstadt standen der Ausbau des Kolpingplatzes, der Oberamtsstraße, der Kirchenstraße (heute: Eugen Sauer-Straße) und der Straße „An der Hochschule“ auf der Agenda.
Wie das Foto zeigt, hat diese Straße seit damals ihr Gesamterscheinungsbild nur wenig verändert. Die am linken Bildrand erkennbaren Funktionsgebäude der ehemaligen Festung fielen allerdings schon in den frühen 1970er-Jahren der Spitzhacke zum Opfer, als ein Parkplatz für Dozenten und Personal des damaligen „ADI“ (heute FTSK der Uni Mainz) neben der Seysselkaserne angelegt wurde.