Kreis Germersheim Stengelkaserne heißt „Karls Quartier“

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„Ich hoffe, dass es so wird wie wir uns das vorstellen, dann haben wir zusammen etwas Großes geschaffen“, sagte gestern Michael Ries, Vorstand der Pantera AG, vor den geladenen Gästen in der ehemaligen Stengelkaserne. Künftig wird das Viertel „Karls Quartier an der Queich“ heißen. Pantera will nach den Worten seines Vorstandes „an der Aufbruchstimmung teilhaben“. Die Stadtmitte entwickle sich sowohl im kulturellen als auch im wirtschaftlichen Bereich. Damit spielte Ries auf das neue Einkaufszentrum in der Stadtkaserne an (wir berichteten gestern). Mit der Sanierung der denkmalgeschützten ehemaligen Werkswohnungen der BASF in Ludwigshafen führte Ries ein Musterprojekt an, bei dem die 254 Wohnungen innerhalb nur weniger Monate verkauft waren. „Das Areal gehörte – anders als bei der Stadtkaserne – die ganze Zeit der Bima (Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten, Anmerk. der Red.)“, sagte Bürgermeister Marcus Schaile (CDU). Die Wünsche der Stadt seien mit eingearbeitet worden. „Die eingereichten Unterlagen waren sehr vielversprechend“, blickte Schaile zurück. Zusammen mit dem Land werde die Stadt die Queich renaturieren. Geplant sei dies auch mit der Queich entlang der Waldstraße. Es entstehe ein großer, moderner Wohnraum bei dem es hoffentlich nicht lang dauere, bis er mit Leben gefüllt sei. Für Landrat Fritz Brechtel (CDU) ist es ein positives Projekt in der Stadtmitte. „Wenn sich die Stadt Germersheim positiv entwickelt, entwickelt sich auch der Landkreis positiv“, sagte Brechtel. Stadtplaner Prof. Dr. Horst Gräf, Staatssekretär a.D. in Brandenburg und im Aufsichtsrat der Pantera AG, nahm die Anwesenden mit auf eine Zeitreise der Stadtentwicklung. Kernpunkte seiner Aussagen waren, dass Städte ein Intergrationsmacher sind, weil alle gesellschaftlichen Gruppen zusammenkommen. Viele Leute zögen wieder in die Städte, wenn das Angebot stimme: „Man muss nur vernünftige Gegebenheiten bieten.“ Dass das der Fall sein wird, davon war Stefan Ofcarek, Geschäftsführer der Pantera Projektgesellschaft überzeugt. Er stellte das Projekt visuell und mittels Zahlen vor. Die 90 Wohnungen im denkmalgeschützten Festungsgebäude sollen zwischen Anfang 2018 bis Frühjahr 2019 fertig sein. Nicht alle der 1,80 Meter starken Mauern könnten durchbrochen werden. Lichtbänder sorgten unter anderem für natürlich belichtete Flure. Info www.pantera.de

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