Kreis Germersheim Schüler sollen bald mit interaktivem Beamer lernen

Die Grundschule Ottersheim-Knittelsheim will einen interaktiven Beamer anschaffen. Zu diesem Punkt auf der Tagesordnung waren am Freitag die Gemeinderäte beider Orte zusammengekommen, um gemeinsam darüber zu beraten. Allerdings war’s eine Beratung ohne Entscheidung, die Knittelsheimer waren zu wenige ...
Rektorin Sigrid Schwab erläuterte auf der Sitzung die Gründe, die eine solche Anschaffung nach Meinung der Schule sinnvoll machen. Die Schule wolle zunächst ein mobiles Gerät anschaffen, um dieses in verschiedenen Klassen und Räumen einsetzen zu können. Die Kosten belaufen sich auf rund 4500 Euro, wovon der Förderkreis der Schule die Hälfte übernehmen will. Die verbleibenden Kosten von etwa 2250 Euro müssten sich die beiden Gemeinden entsprechend aufteilen. In einem Film wurden die Funktionen und Möglichkeiten des interaktiven Beamers vorgestellt. Der große Vorteil liegt für Schulleitung und das Kollegium darin, dass Lerninhalte anschaulicher vermittelt und die Schüler selber aktiv werden können. Zudem könne den Schülern so digitale Kompetenz in einer zunehmend digitalisierten Welt vermittelt werden. Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Fragen wie nach der Gewichtung von digitalen Lerneinheiten und traditionellen Lernmethoden und Stärkung etwa der Lese- und Rechtschreibkompetenz wurden dabei ebenso thematisiert wie Fragen zum Unterschied von digitaler und Medienkompetenz. Schließlich sprach sich der Gemeinderat von Ottersheim einstimmig für die Anschaffung aus. Dem Knittelsheimer Rat fehlte eine Stimme zur Beschlussfähigkeit. Die Abstimmung soll auf der kommenden Sitzung in Knittelsheim nachgeholt werden. „Kaum einer hat es so richtig bemerkt, aber das Silvesterfeuerwerk brannte nicht so ab wie abgesprochen“, verkündete der Ottersheimer Ortsbürgermeister Gerald Job. Umso mehr habe ihn das Angebot der beauftragten Firma gefreut, als Wiedergutmachung in diesem Jahr erneut ein Feuerwerk zu zünden. Einstimmig einigte man sich im Rat darauf, dieses Angebot an Silvester in Anspruch zu nehmen. Unter „Verschiedenes“ thematisierte Job erneut einen Schallschutz für den Bürgersaal. Bei zwei Gegenstimmen beschloss man mehrheitlich sich nochmals mit einem Fachmann über die verschiedenen Möglichkeiten der Decken- oder Wandabdeckung zu beraten. Außerdem ist die Spülmaschine der Turnhalle marode. Der Rat beauftragte Job entsprechende Angebote einzuholen und an den günstigsten Bieter zu vergeben. Zudem sollen drei Servierwagen angeschafft werden. Neuer Fraktionssprecher der Freien Wählergruppe Kreiner ist Jörg Keipert, nachdem der bisherige Fraktionsvorsitzende Mario Kreiner sowie die Fraktionsmitglieder Oliver Jennewein und Dominik Walk die Fraktion im November verlassen hatten (wir berichteten). Sprecher der noch namenlosen neuen Fraktion ist Mario Kreiner.