Kreis Germersheim Südpfalz-Werkstatt besuchen

Montagearbeiten für die Automobilbranche gehören zum Kerngeschäft der Südpfalz-Werkstatt in Wörth.
Montagearbeiten für die Automobilbranche gehören zum Kerngeschäft der Südpfalz-Werkstatt in Wörth.

WÖRTH. Ein Rundgang nimmt Leser der RHEINPFALZ am Mittwoch, 1. August ab 13.30 Uhr mit in die Produktionsbereiche der Südpfalz-Werkstatt der Lebenshilfe in Wörth.

In fünf Niederlassungen an drei Standorten (Offenbach, Herxheim und Wörth) beschäftigen die Südpfalz-Werkstätten, die zu 85 Prozent der Lebenshilfe und zu 15 Prozent dem Kreis Südliche Weinstraße gehören, 830 Behinderte und 250 Angestellte. Davon sind in Wörth in der Wolfsgewanne 210 behinderte Mitarbeiter und 40 Angestellte tätig. Geschäftsführerin der Werkstätten ist Marina Hoffmann. In Wörth leiten Lothar Scheurer als Produktionsleiter und Alexander Rupp, zuständig für den Sozialdienst, das Werk. Die Dienstleistungen der Werkstatt gehen vom Einkauf der Rohstoffe über die Fertigung bis zur Endfertigung einzelner Baugruppen. Spezialisiert ist die Südpfalz-Werkstatt auf Verpackungsaufträge. Große und kleine Volumen werden per Hand oder maschinell verpackt – zum Beispiel für Daimler. Für diese Firma werden im Arbeitsförderbereich auch Infoboxen hergestellt. Die Fertigungsbereiche umfassen industrielle Montage (Armaturen, Autozubehör), die Verpackung und die Logistik mit weltweitem Versand und der Zusammenarbeit mit namhaften Speditionen. Im Metallbereich werden Metalle umgeformt und der so genannte „Heftdrahthalter“ produziert, der an die Raiffeisen – Märkte am Bodensee verkauft und zum Kultivieren der Reben in den Weinbergen gebraucht wird. An die Hornbach-Baumärkte geliefert werden Kleinteilemagazine mit Kunststoffschubladen. In der Näherei werden das Eigenprodukt „Bewegungsbausteine“ hauptsächlich für Kindergarten sowie Artikel für den Babybedarf gefertigt. INFO —Termin: Mittwoch, 1. August, 13.30 Uhr, Wörth, Wolfsgewanne 1, Dauer etwa 2 Stunden. —Anmeldung mit Telefonnummer und Zahl der Personen bis Montag, 30. Juli, 12 Uhr, E-Mail: redwor@rheinpfalz.de, redger@rheinpfalz.de, Fax: 07271-6921, 07274-946626.

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