Kreis Germersheim Roter Punkt für Kita-Umbau ist da

Placeholder-Image

Mitte November wird voraussichtlich der Umbau des Kindergartens St. Georg beginnen. Die Kreisverwaltung hat die Genehmigung erteilt, der Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch Aufträge über rund 290.000 Euro vergeben. Der Betrieb soll wie gewohnt weiterlaufen.

„Der Rote Punkt ist da“, freute sich Bürgermeister Max Frey (CDU), dass die Erweiterung der Kindertagesstätte um 150 Quadratmeter bald starten kann. Sechs von elf Gewerken hat der Rat jetzt vergeben. „Mit dem Ausschreibungsergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Hans-Günter Hebel vom gleichnamigen Herxheimer Planungsbüro. Mehrere Betriebe waren bereits an der ersten Erweiterung des Kindergartens beteiligt, etwa die Firmen Gehrlein aus Neupotz, die den Rohbau stellt oder Wingerter aus Offenbach, die die Elektroarbeiten ausführt. Die Auftragssumme von 290.000 Euro liegt knapp 10.000 Euro unter der Kostenschätzung. Die Gesamtinvestition für den An- und Umbau beläuft sich auf rund eine halbe Million Euro (wir berichteten). Im Dezember will der Rat die restlichen Gewerke vergeben. Hebel empfahl mit der Ausschreibung für die Umgestaltung der Außenanlage zu warten, bis der Rohbau steht. An manchen Stellen werde es „ein bisschen eng“, der Anbau rücke nah an die Böschung. Dann soll auch entschieden werden, ob ein Teil des Parkplatzes zum Außenspielbereich umgestaltet wird – womit das Projekt noch teurer würde. Das bisherige Freigelände wird durch den Anbau deutlich kleiner. Der Kindergarten-Betrieb soll während der Bauphase weiter laufen. Dazu werde der Flur mit einer Staubwand abgetrennt, sagte Hebel. Durch die Erweiterung werden 15 neue Plätze in der Kita geschaffen. Aktuell gibt es 105 Plätze, darunter fünf so genante Ausbauplätze, die kurzfristig den Mehrbedarf decken. Hinter seinem Clubhaus möchte der Sportverein fünf Fertiggaragen bauen und als Heiz- und Lagerräume sowie Waschküche nutzen. Die Fundamente sind bereits fertig, obwohl die Kreisverwaltung noch keine Baugenehmigung erteilt hat – was den Räten durch die Bank weg überhaupt nicht gefiel. „Das ist gemeindeeigenes Gelände, auf dem gebaut wird und wir werden zu Statisten degradiert. Das kann nicht sein“, meinte Frey und kündigte an, „ein paar Takte“ mit den Verantwortlichen – ohne Namen zu nennen – zu reden. Der Unmut der Fraktionen über die Vorgehensweise des Vereins drückte sich im Abstimmungsergebnis zu dem Bauvorhaben aus: Mit sechs Ja-Stimmen und neun Enthaltungen gab der Rat grünes Licht. Im Ausschuss für Sport, Tourismus und Soziales gibt es eine Änderung: Regine Fabian rückt für Klaus Dollt (FWAB) nach, der nicht mehr in Hördt wohnt. |naf

x