Kreis Germersheim Rinnert tritt ab
Gleich mehrere Vorhaben, über die in den vergangenen Jahren, zum Teil auch heftig, diskutiert wurde, sollen in diesem Jahr umgesetzt werden. Dies wünscht sich Klaus Rinnert für Büchelberg, dessen Ortsvorsteher er in der vierten Wahlperiode ist.
Das werden im Sommer dann 20 Jahre sein. Und deshalb hat er sich entschlossen, bei den Kommunalwahlen am 26. Mai nicht mehr anzutreten, wie er jetzt im Gespräch mit der „Rheinpfalz“ ankündigte. Er will der Kommunalpolitik aber nicht ganz entsagen, möchte wieder für den Stadtrat in Wörth kandidieren und CDU-Vorsitzender bleiben. Wer für die CDU für dieses Amt ins Rennen geht, ist noch nicht entschieden. Für 18. Januar habe er zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Er rechne mit einer Kandidatur von Stefanie Gerstner, sagt Rinnert. So etwa der Umsetzung des Bebauungsplanes Wiesengrund 5. Dort dürfen Bauwillige auf den Satzungsbeschluss und die endgültige Genehmigung des Bebauungsplanes hoffen. In diesem sind zehn Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser ausgewiesen. Man habe dabei, so Rinnert, auf einen sparsamen Flächenverbrauch geachtet, eine gute Wohnqualität wird geboten. Diese ist auch Ziel der Dorfmoderation, die im vergangenen Jahr begonnen hat und deren Ergebnisse in das Dorferneuerungsprogramm einfließen werden. In diesem Jahr wird sich ein Fachbüro an die Arbeit machen, zum Jahresende will man die Ergebnisse vorliegen haben. Der Ortsvorsteher erhofft sich auch Erkenntnisse darüber, was getan werden müsse, damit ältere Menschen länger in der vertrauten Dorfgemeinschaft leben können. Konkret werde man über neue Wohnformen nachdenken, so Rinnert, und verweist auf Ideen, den Pfarrgarten in der Mitte von Büchelberg entsprechend baulich zu nutzen. Dieser sei, glücklicherweise, noch im Besitz Stadt. Gespannt ist er auf die Vorschläge eines Fachbüros, das die Möglichkeiten für ein Multifunktionsgebäude untersucht. Diese sollen schon in der nächsten Sitzung im Ortsbeirat besprochen werden. Wie mehrfach berichtet, geht es um die Zusammenlegung von Mehrzweckhalle, Bauhof und Feuerwehrgerätehaus. Die Gebäude seien „in die Jahre gekommen“, wurden immer wieder ausgebessert, was die Raumsituation aber nicht wirklich verbessert hat. Gut sei, dass die Behindertentoilette in der Mehrzweckhalle schon im Frühjahr 2019 zur Verfügung stehen wird, sagte der Ortsvorsteher. Bis zur Fertigstellung des Multifunktionsgebäudes wollte man damit nicht mehr warten. Einen genauen Zeitpunkt für die Fertigstellung kann derzeit zwar noch niemand nennen, aber die Fußballfreunde dürfen sich trotzdem freuen. Nach langer Diskussion wurde der Kunstrasenplatz (Ersatz für den Hartplatz) beschlossen, die Planungen sind abgeschlossen und jetzt geht es an die Ausschreibungen. Schön wäre es, so Rinnert, wenn er bei dessen Einweihung noch als Ortsvorsteher dabei sein könnte. Auf der Wunschliste steht auch die Erneuerung der Fenster im Kindergarten. Diese seien 1989 letztmals umgebaut und saniert worden. Die Aluminiumfenster entsprächen nicht mehr energetischen Standards und sollten auf jeden Fall ersetzt werden, meint Rinnert. Auf den Weg gebracht sind auch Planungen für weitere Parkplätze am Friedhof. Ganz wichtig sei auch das kulturelle Leben. So plant man während der Kerwe im August wieder eine Kunstausstellung und im September einen „Erlebnistag Streuobst“. Der Ortsbeirat jedenfalls wisse die Arbeit der Vereine und Gruppen zu schätzen und fördere diese nach Kräften.