Kreis Germersheim
Rentner ist für Senioren da
Heinz Rankel ist neuer ehrenamtlicher Seniorenbeauftragter der Ortsgemeinde Westheim. Er folgt Paul Meyer nach, der das Amt fast sieben Jahre bekleidet, im August aber aufgegeben hatte. Mit Rolf Häußermann gibt es erstmals auch einen stellvertretenden Seniorenbeauftragten. Der Ortsgemeinderat hat Rankel und Häußermann am Montag jeweils einstimmig für fünf Jahre gewählt.
Der 62-jährige Rentner Heinz Rankel, der CDU-Ratsmitglied ist, versprach, sein neues Amt unparteiisch auszuführen: „Ich werde jeden Senior gleich gut behandeln, jedem helfen.“ Helfen will er älteren Mitbürgern nicht nur bei Fragen und Behördengängen, auch bei technischen Problemen. Er arbeite gerne mit Menschen und wolle zudem die gute Zusammenarbeit mit den Seniorenbeauftragten aus den Nachbargemeinden fortsetzen.
Rankel lobte seinen Vorgänger: „Er hat das super gemacht die ganzen Jahre.“ Toll fand er, dass Meyer ihn bereits mit Unterlagen und Informationen versorgt habe. Ortsbürgermeisterin Susanne Grabau (FWG) informierte, dass der Seniorenbeauftragte auch künftig eine monatliche Aufwandsentschädigung erhalte – laut Hauptsatzung 50 Euro. Dass Stellvertreter Rolf Häußermann im Vertretungsfall dagegen leer ausgehen soll und das Stellvertreter-Amt in der Hauptsatzung gar nicht geregelt sei, fand Alexander Dietz (SPD) „nicht ganz gerecht“: „Wenn er das Gleiche macht, muss auch er eine Aufwandsentschädigung bekommen.“ Ingrid Allbrecht (SPD) bekräftigte: „Das ist eine Frage der Gleichbehandlung. Es geht um ein Amt der Gemeinde. Das sollte man gerecht regeln.“ Für eine Regelung plädierten auch Inge Volz (SPD) und Gabi Hellmann (FWG). Häußermann wisse, dass es keine Aufwandsentschädigung gebe und habe sich damit einverstanden erklärt, betonte Grabau. Ihr Vorschlag: „Wir lassen das jetzt mal anlaufen und gucken nach einem halben Jahr, wie es sich entwickelt. Wenn wir feststellen, dass es angebracht ist, können wir immer noch darüber abstimmen.“