Kreis Germersheim Papierhandtücher müssen reichen

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Weil noch Käufer für Gelände in Minfeld gesucht werden, hat die Gemeinde weniger Geld im Säckel. Die Anschaffung von Händetrocknern für mehrere gemeindeeigene Gebäude ist aber aus anderen Gründen gekippt worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen Minfelds beträgt laut Bilanz 2014 8,5 Millionen Euro, dass Eigenkapital 4,1 Millionen. Die liquiden Mittel sanken auf den Minusbetrag von 149.000 Euro. Dies komme hauptsächlich aus dem stockenden Verkauf von Gelände neben dem Kindergarten und der Neuen Au. Ansonsten wäre es wohl eine Punktlandung geworden, sagt Volker Daum (Freie Wähler), der die Abschlussprüfung im Rat vorstellte. Ein Antrag der SPD, elektrische Handtrockner in Mundohalle, KuSchMi und im neuen Rathaus zu installieren, weil oft bei Veranstaltungen das Handtuchpapier fehle, wurde von der SPD wieder zurückgezogen. Zum einen fehle im Rathaus der Platz, zum anderen seien solche Trockner hochgradig unhygienisch und Bakterienschleudern, teilte man nun mit. Das hätten auch Daimler und BASF bescheinigt, die bewusst auf solche Trockner verzichten. Laut BASF seien außerdem die Stromkosten höher als die Papierkosten. Allerdings waren sich die Räte klar, dass die Papierhalter immer gefüllt sein müssten. Dies sei auch Sache der Veranstalter von Festen, sagt Ortsbürgermeister Manfred Foos. Auf keinen Fall dürften einfach Handtücher aufgehängt werden. Zudem informierte der Ortsbürgermeister, das der Brunnen am Sportplatz defekt sei. Der Sportverein wolle diesen möglichst in Eigeninitiative reparieren. Bisher wurden rund 130 Stunden und 13.000 Euro investiert. Der Rat bewilligte einen Sofortzuschuss von 1000 Euro. Wenn die Endrechnungen vorliege, könne der Verein aber mit mehr Geld rechnen, so der Rat. (lnn)

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