Kreis Germersheim Neues Kart vorgestellt

Nachwuchsrennfahrer Valentino Catalano (11) präsentierte am Wochenende beim Grillfest der Freien Wählergruppe Westheim (FWG) sein neues Kart. Es kamen über 70 Besucher.
Derzeit muss Catalano für den Kartsport zwischen 20.000 und 25.000 Euro pro Jahr aufbringen. Er hat zwei Sponsoren, seinen Opa Franco Catalano mit dessen Autohaus sowie das ADAC Team Pfalz. „Wir sind über jede weitere finanzielle Unterstützung, wie die der FWG, unendlich dankbar. Das ist sehr wichtig für Valentinos Publicity und um weitere Sponsoren für ihn zu gewinnen“, sagen die Eltern Anita und Daniel Catalano. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder einen Teil des Erlöses des Grillfestes, heute sind es 200 Euro, für einen guten Zweck spenden zu können. Valentino Catalano ist auf finanzielle Unterstützung zur Ausübung seines Sports angewiesen“, sagten Susanne Grabau und Stefan Giessler (FWG). Während sich der dreijährige Luca aus Bellheim nur mit Valentino Catalano im Kart fotografieren lassen wollte, gab es einige Besucher, wie etwa Herrmann Meier aus Ottersheim, die Zweitakt-Motoren aus ihrer Jugend her kennen und den jungen Kartfahrer auf den Motor und die Vergasertechnik ansprachen. „Ich finde es sehr interessant, dass diese Technik im Kart verbaut und benutzt wird“, sagte Meier erstaunt. Weitere Besucher stellten dem Elfjährigen zahlreiche Fragen zu dessen rund 7000 Euro teuren Kali-Kart und wollten mehr über technische Details wissen. Von großem Interesse war auch der Bordcomputer am Lenkrad. Während eines Rennens werden alle Daten aufgezeichnet und ausgewertet, um „beim nächsten Rennen noch besser zu fahren.“ Einige der Besucher waren verwundert, dass ein Kart doch recht groß sei. Im Fernsehen oder auf Bildern käme „es immer kleiner rüber“, meinte Fabian Werner aus Mannheim. Er und andere Besucher wollten von dem jungen Catalano wissen, wie schnell sein Kart fahre (130 Stundenkilometer) und wie viele Runden ein Rennen habe (14 oder 18). Mit Gästen aus Kapstadt konnte sich der elfjährige Gymnasiast nur auf Englisch unterhalten. „Da hab ich gleich mal meine Sprachkenntnisse üben dürfen. Mein Onkel und mein Papa haben mir aber bei den technischen Fragen Unterstützung gegeben“, sagt Valentino. Mit Beginn der Rennsaison ab April stehe jedes Wochenende im Zeichen des Kart- und Motorsports. Sein Opa Franco Catalano ist Kfz-Mechaniker-Meister und unterstützt seinen Enkel: Er ist Teamchef, Mechaniker, Trainer, Einkäufer und Sponsor in einer Person. „Es ist schön, die komplette Familie bei einem Rennen dabei zu haben“, freut sich Valentino Catalano. Er befindet sich aktuell in der Meisterschaft auf Platz 3, ist punktgleich mit dem Zweiten. In dieser Saison sind noch drei Rennen zu fahren. Das nächste findet in Kerpen statt. „Ich möchte bei der Meisterschaft unter die ersten drei kommen. Dann kann ich mich für das WM Finale in Le Mans qualifizieren“, erhofft sich der junge Kartfahrer. Info www.valentino-catalano.de