Kreis Germersheim Neue Komödie verspricht viele Lacher

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„Dümmer geht’s nimmer“ – schon der Titel der neuen Komödie verspricht viele Lacher. Lachen müssen auch einige Mitglieder der Theatergruppe des Turn- und Sportvereins (TuS) Knittelsheim beim Proben. Die heiße Phase hat begonnen. Am nächsten Wochenende finden die Aufführungen statt. Eintrittskarten für sieben Euro gibt es morgen, 11 bis 12 Uhr, im Gemeindehaus.

Im Haus von Viehhändler Wurmlinger (Michael Volk) herrscht dicke Luft: Er soll sechs Monate ins Gefängnis für eine Dummheit, an der Knecht Dominik Wilhelm schuld ist. Casanova Jürgen Gsell, Wurmlingers bester Freund, ist das gar nicht unrecht: Denn so kann er dessen Frau (Annette Lutz) näher kommen. Rechtsanwaltsgehilfe Gebhard Vogler, der mit Claudia Helm, der abergläubischen Dienstmagd im Hause Wurmlinger zusammen ist, versucht, dem Viehhändler zu helfen. Wurmlinger muss verschwinden. Denn: „Wer nedd do iss, kann nedd verhaftet werre.“ Der Clou: Er taucht als Zwillingsbruder wieder auf. Polizistin Maria „Uschi“ Marx steht vor der Tür. Und es wird turbulent. Letzte Möglichkeit, um sich doch noch vor dem Knast zu retten: sich für verrückt erklären zu lassen. Und da kommt Irrenärztin Tanja Karl ins Spiel. Die Schauspieler müssen sich noch etwas an die Kulisse gewöhnen. Die wurde nämlich erst vor wenigen Tagen aufgebaut. Die richtigen Laufwege müssen noch einstudiert werden. Regisseurin Annette Götz gibt immer wieder Anweisungen. Und sieht alles: „Stiefel aus! Kein Mensch geht mit Stiefel ins Haus!“, ruft sie dem Knecht zu, als dieser Wurmlingers Wohnzimmer betritt. Geprobt wird laut Gruppensprecher Michael Volk, der den Schwank wieder ins Pfälzische übersetzt hat, derzeit dreimal wöchentlich. Die Stückauswahl ist nicht immer so leicht: „Wir haben das Problem, dass wir mit Ausnahme von zwei jungen Spielern doch schon eine recht alte Truppe sind“, betont Volk. Er ist sich aber sicher, wieder ein passendes Stück gefunden zu haben.

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