WÖRTH Netto will Einkaufsmarkt vergrößern

Die Filiale in der Wolfsgewanne soll einen Anbau erhalten.
Die Filiale in der Wolfsgewanne soll einen Anbau erhalten.

Der Netto-Einkaufmarkt in Wörth wird größer. Der Lebensmitteldiscounter mit Hauptsitz im bayerischen Maxhütte-Haidhof wird die Verkaufsfläche seiner Filiale in der Wolfsgewanne um rund ein Viertel auf 1025 Quadratmeter vergrößern.

Diesem Vorhaben stimmte der Ortsbeirat Wörth bei einer Enthaltung in seiner letzten Sitzung zu. Eine erste Voranfrage im vergangenen Jahr wurde von der Kreisverwaltung Germersheim abgelehnt, weil in einem Mischgebiet Verkaufsflächen von mehr als 800 Quadratmetern nicht mehr zulässig sind. Doch durch die von den Räten genehmigte Aufstellung eines Bebauungsplanes mit der Ausweisung eines Sondergebiets mit Zweckbestimmung „Einkaufsmarkt“ ist dies nun möglich.

Neben Umbauten im Gebäudeinnern soll ein Anbau auf der Westseite des bestehenden Gebäudes mit einer Grundfläche von 234 Quadratmetern entstehen. Sarah Braunstein ist als Gebietsleiterin bei Netto für die Bereiche „Expansion und Bau“ zuständig. Sie sagte bei der Vorstellung der Pläne: „Unsere Umsätze in Wörth sind seit Jahren rückläufig. Wir wollen durch ein neues Erscheinungsbild die Wettbewerbsfähigkeit erhalten, um weiterhin den Wörtherinnen und Wörthern als Nahversorger ein breites Angebot an Lebensmitteln machen zu können.“

Acht Parkplätze fallen weg

Das 2004 errichtete Gebäude sei in seiner jetzigen Form veraltet, die Flure im Markt zu eng und die Logistik für die Mitarbeitenden zu kompliziert. Durch niedrigere Regale, breitere Gänge und kürzere Wege für die Mitarbeitenden verspricht sie sich einen Mehrwert beim Einkaufen und ein angenehmeres Arbeiten für die Belegschaft. Der Umbau erfolgt nach den strengen Umweltstandards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) aus Stuttgart, betonte Braunstein. Die notwendige Energie werde durch Wärmepumpen verarbeitet, es kämen ausschließlich klimafreundliche Kältemittel zum Einsatz. Photovoltaikanlagen sollen installiert werden. Acht Parkplätze fallen künftig weg, für umweltfreundliches Fahren entstehen zwei Schnellladesäulen.

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