Kreis Germersheim Nach der Schulzeit noch viel vor

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„So wohl ich mich hier gefühlt habe, muss ich aber sagen, die Welt ist groß, und ich habe noch viel vor.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Oberstudienrätin Rita Garth-Mayer bei der letzten Dienstbesprechung von ihren Kollegen an der Berufsbildenden Schule (BBS) Germersheim/Wörth. Mit Wirkung vom 31. Januar 2017 beginnt für sie die Passivphase der Altersteilzeit, die dann mit der Pensionierung im Sommer 2019 enden wird.

Mit einem Blick auf 38 Dienstjahre, überwiegend am BBS-Standort Wörth, würdigte Schulleiter Rainer Sprotte Garth-Mayers „langjährige und engagierte Arbeit“. Nach kurzen Praktikumstätigkeiten im Anschluss an das Abitur, bei Finanzamt und Arbeitsamt in Landau, studierte Garth-Mayer Oecotrophologie (Ernährungswissenschaften) an der Uni Gießen, mit Abschluss Diplom. Damit waren die Voraussetzungen für das Referendariat an der Berufsbildenden Schule Hauswirtschaft in Ludwigshafen erfüllt und mit ihren beiden Unterrichtsfächern Biologie und Ernährungslehre fand sie direkt eine feste Anstellung an der Schule, der sie dann ihr gesamtes Berufsleben treu blieb, am Standort Wörth der Berufsbildenden Schule des Landkreises Germersheim. Fortbildungen in Datenverarbeitung für Kaufleute erweiterten die Einsetzbarkeit der Lehrkraft. Aktiv habe sie stets zum Wohle der Schüler gearbeitet – orientiert an deren Lebenssituationen und Bedürfnissen – und habe so zum Ansehen der Schule beigetragen, heißt es in der Laudatio. Äußerst zuverlässig, besonnen und pflichtbewusst sei Garth-Mayer gleichermaßen Ansprechpartnerin für Schüler und Teamarbeiterin bei den Kollegen gewesen. Je nach Bedarf und Wichtigkeit, hat Garth-Mayer laut Sprotte auch immer treffsicher zu wichtigen Themen eigene konkrete Vorstellungen entwickelt und artikuliert. Und sie habe sich nicht gescheut, Konfliktsituationen durch bestimmtes, aber stets höfliches Auftreten zu klären. Mit der Schulleitung habe Garth-Mayer „eine unverkrampfte und kooperative Zusammenarbeit“ gepflegt; wobei der Schulleiter feststellte, dass die Kollegin „alles, was sie selbst regeln und klären konnte, auch selbst geregelt und geklärt hat – zum Wohle aller Beteiligten“. Sprotte dankte seiner Kollegin für ihre pädagogische und erzieherische Arbeit in den vielen Klassen und wünschte ihr eine abwechslungsreiche Zeit. |rhp

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