Kreis Germersheim Leserbrief an die Lokalredaktion Germersheim-Wörth:

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So etwas gibt es nur bei der Deutschen Bahn. Was sich am Donnerstag am Bahnhof Germersheim abgespielt hat war unmöglich! Ich saß im Regional-Express, der um 7.03 Uhr Richtung Ludwigshafen abfahren sollte. Normalerweise fahre ich donnerstags mit der S51 von Bellheim nach Germersheim (Ankunft 6.59 Uhr) und steige dort in den Regional-Express Richtung Ludwigshafen um. Zum Glück tat ich es diesmal nicht!!! Die Bahn aus Bellheim kam mit etwas Verspätung um 7.03 Uhr in Germersheim an, der Regional-Express sollte zur gleichen Zeit losfahren… ….und er fuhr tatsächlich ohne Rücksicht auf die „Umsteiggäste“ los! Unfassbar, aber wahr!! Wieso kann der Regional-Express nicht auf die ankommenden Fahrgäste warten? (es war doch alles noch im Zeitrahmen). Eine Frechheit, die Fahrgäste auf den nächsten Zug wartenzulassen. Wieso muss immer der Kunde der Leidtragende sein? In Schifferstadt zum Beispiel wird auch auf ankommende Züge gewartet, um den Anschluss noch zu gewährleisten. Sind die Stellwerksbeauftragten nicht in der Lage, den Zugführer zu informieren, noch eine Minute zu warten? Ist das zu viel verlangt?... Wahrscheinlich ja!! Ich finde das ganze Verhalten eine Unverschämtheit! Auf diese Art und Weise wird es die Deutsche Bahn nie schaffen, die Kundenzufriedenheit auch nur annähernd zu steigern. Kurios und lustig zugleich war, dass am darauffolgenden Tag der Regional-Express wegen angeblicher Stellwerkprobleme mit fünf Minuten Verspätung losgefahren ist! Wenn ich mich im Kundenverkehr so verhalten würde, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit ernsthafte Probleme bekommen. Die Freckenfelder haben Glück: Anstatt der drohenden Sammelunterkunft mit bis zu 50 Asylbewerbern in der Gräfenberghalle, die noch im Herbst 2015 heftig diskutiert wurde, sind es nun fast schon mustergültig 16 Menschen aus Syrien geworden - größtenteils miteinander verwandt und natürlich von eher westlicher Prägung, um die sich die 22 Ehrenamtlichen im Dorf kümmern. Leider trübt Nicole Tauer dieses Idyll, indem sie mit einer „vorsichtigen Nachfrage“ die AfD-Wahlerfolge erwähnt: Auf einmal wird es „ganz still im Raum“ und die Helferinnen und Helfer machen klar, dass sie ihre Schützlinge schützen werden. Doch wovor? Vor einem „dummen Spruch aus einem Nachbarort“ oder dem Feuerwerk an Silvester? Was das Ganze jetzt mit der Alternative für Deutschland zu tun hat, bleibt Frau Tauers Geheimnis; aber Hauptsache, kann hat mit suggestivem Satzbau mal wieder Stimmung gegen eine demokratische Partei gemacht.

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