Kreis Germersheim Kurz notiert: Wörth: Wirtschaft braucht zweite Brücke

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Die Erweiterung des Mercedes-Benz Entwicklungs- und Versuchszentrums für Lkw (EVZ) in Wörth sei „ein Bekenntnis des Unternehmens zum Standort“, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing gestern beim Spatenstich. Ein guter Standort benötige gute Rahmenbedingungen, so Wissing weiter. „Das ist dann Aufgabe der Politik.“ Eine ganz wichtige Rahmenbedingung sei die Verkehrsinfrastruktur – mit einer zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe. „Die zweite Rheinbrücke ist von höchster Bedeutung.“ Darin seien sich die Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg einig. Er hoffe, dass die Klagen gegen die Planfeststellungsverfahren auf beiden Rheinseiten bald abgewiesen seien. „Wir wollen so bald wie möglich auch dort mit einem Spatenstich beginnen.“ Heute, Samstag, laden die Bürgergemeinschaft und das Bürgerbündnis „Wir sind Kandel“ zu einer „Tafel der offenen Gesellschaft“ ein. Von 11 bis 17 Uhr wird gemeinsam auf dem Plätzel getafelt. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass einige Vorgaben der Versammlungsbehörde zu beachten sind: Es dürfen keine alkoholischen Getränke sowie keine Bestecke aus Metall und kein zerbrechliches Geschirr, Gläser, Glasflaschen oder Getränkedosen mitgebracht werden. Die Bürgergemeinschaft hat deshalb für alle Gäste Bestecke und Teller aus Birkenholz sowie Becher aus Biokunststoff besorgt, auch für Wasser und Saft (aus Plastikflaschen) ist gesorgt. Mitgebrachte Speisen sollten in unzerbrechlichen Behältern transportiert werden. Hunde sind bei der Veranstaltung nicht erlaubt. Besucher des Lindenblütenfests in Maximiliansau können morgen Abend, 17 Uhr, gemeinsam in der Tullahalle, Kronenstraße 12, das Fußball-WM-Spiel Deutschland-Mexiko anschauen.

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