Kreis Germersheim Kurz notiert: Wörth: Sprengkörper im Abtswald gesprengt

Placeholder-Image

Lauter Knall am frühen Nachmittag: Im Abtswald musste gestern ein selbstgebastelter Sprengkörper gesprengt werden. Beamte der Kriminalinspektion Landau hatten wegen eines Durchsuchungsbeschlusses der Staatsanwaltschaft Landau die Wohnung eines 46-jährigen Mannes in Wörth durchsucht. Gegen ihn war eine Anzeige wegen des verbotenen Besitzes von Schwarzpulver erstattet worden war. Nachdem die Ermittler Zugang zu der Wohnung erlangt hatten, fanden sie Waffenteile und Munition. Dies habe den Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz begründet, so die Polizei. Allerdings musste die Durchsuchung unterbrochen werden, als in einem Raum Substanzen entdeckt wurden, aus welchen Drähte ragten. Schließlich wurden Spezialkräfte des Landeskriminalamtes angefordert. Tatsächlich stellte sich heraus, dass es sich um explosive Selbstlaborate handelte. Nach Bergung der gefährlichen Stoffe wurde auf einer Freifläche in der Gemarkung Abtswald bei Wörth eine kontrollierte Sprengung durchgeführt, die ohne weiteren Schaden die verbotenen Substanzen zerstörte. Dabei habe man die größtmögliche Sicherheit der Bevölkerung gewahrt, so die Polizei. Der 46-jährige Beschuldigte aus dem Landkreis Germersheim sieht einem Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz entgegen. Ein terroristischer Hintergrund werde ausgeschlossen, schreibt die Polizei. Für die Verwendung des Sprengstoffes zu kriminellen Zwecken lägen momentan ebenfalls keine Hinweise vor. Am Donnerstag, 8. Dezember, um 8 Uhr eröffnet der dm-Markt in der Lauterburger Straße 13 a in Kandel. Für eine Spendenaktion zugunsten des Jugendzentrums wechseln sich dann von 11.30 bis 12.30 Uhr Stadtbürgermeister Günther Tielebörger (SPD) und Verbandsbürgermeister Volker Poß (SPD) an der Kasse ab. Zum 1. August 2017 sucht das neunköpfige Kandeler dm-Team zur Verstärkung noch einen neuen Lehrling. |rhp

x