Kreis Germersheim Kurz notiert: Wörth: Polizeistatistik weist Sicherheit aus

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In der Südpfalz und speziell im südlichen Landkreis Germersheim „lebt es sich sicher“. Das stellte der Leiter der Polizeiinspektion Wörth, Thomas Lederer, fest. Er beruft sich dabei auf die statistischen Daten seiner Inspektion des Jahres 2016, die er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Peter Trauth, Pressesprecher Oliver Link und Kriminal-Sachbearbeiter Dennis Sturm gestern der Presse vorstellte. Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten hat sich laut dieser Statistik gegenüber 2015 „nur“ um 8 auf 3210 erhöht. Gleich geblieben ist die Aufklärungsquote von 63 Prozent. Das heißt, fast zwei Drittel aller Straftaten im südlichen Landkreis Germersheim werden aufgeklärt. Sein Statement vom sicheren Leben untermauert Lederer mit dem Hinweis auf die sogenannte Häufigkeitszahl. Das ist die Zahl der registrierten Delikte pro 100.000 Einwohner. Die liegt im 66.512 (Stichtag: 1. Juli 2016) Einwohner zählenden Inspektionsgebiet Wörth bei 4826. Die Häufigkeitszahl für Rheinland-Pfalz ist 6775. In Städten wie Germersheim, Kaiserslautern, Ludwigshafen oder Trier liegt die Zahl der Wörther Statistik zufolge jeweils bei über 10.000. Den Großteil der in der PI Wörth registrierten Straftaten machen Diebstähle aus, die sich in einfache (535) und schwere (476) Diebstähle untergliedern. Die Zahl der einfachen Diebstähle ist um 14,4 Prozent zurückgegangen. Zu den schweren Diebstählen mit der Überwindung einer Sicherheitseinrichtung (z. B. Schloss) gehören 83 Wohnungseinbrüche. Um 15,5 Prozent gestiegen ist die Zahl der Fahrraddiebstähle auf 194. Nur 14,4 Prozent davon werden aufgeklärt. Um das zu verbessern, so Dennis Sturm, setze die Inspektion dafür jetzt eigens einen Sachbearbeiter ein. Eine sogenannte Straftat gegen das Leben gab es einmal, als nach einem Streit im Wörther Einkaufszentrum ein junger Mann ums Leben kam. Die wenigstens Straftaten gab es übrigens im kleinsten Dorf: Im 195 Einwohner zählenden Vollmersweiler wurde 3 Straftaten registriert. Auf Platz zwei folgt Erlenbach mit 17 Straftaten bei 743 Einwohnern. Fast 100 Einwohner weniger hat der Grenzort Scheibenhardt, aber mit 66 registrierten Straftaten mehr als Neupotz (49), Minfeld (44), Steinweiler (36) oder Freckenfeld (40). Bericht folgt 61 Verkehrsunfälle mehr als im Jahr 2015 stehen in der Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion Wörth, die gestern vorgestellt wurde. Verkehrssachbearbeiter Polizeihauptkommissar Oliver Link zählte 2029 Unfälle, von denen 3 tödliche Folgen hatten. Hauptunfallursachen seien nach wie vor zu hohe Geschwindigkeit, Überholen, Missachtung der Vorfahrt sowie Alkohol und Drogen. Allerdings, so Inspektionsleiter Thomas Lederer, sei der Anstieg der Unfallzahlen nicht außergewöhnlich, da er mit der zunehmenden Verkehrsdichte in der Region einhergehe. „Es sind mehr Verkehrsteilnehmer auf denselben Straßen, da passieren auch mehr Unfälle.“ Bericht folgt |tom

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