Kreis Germersheim Kurz notiert: Wörth: Hühnerproben alle frei von Viren

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Gute Nachrichten für den Wörther Rassegeflügelzuchtverein: Alle 149 Proben, die bei der letzten Beprobung am 1. März genommen wurden, waren negativ. „Endgültige Entwarnung kann damit leider noch nicht gegeben werden“, sagt Dr. Christian Jestrabek, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Verbraucherschutz. „Erst wenn die Proben zweimal in Folge negativ sind, sind wir über dem Berg.“ Das weitere Vorgehen werde mit dem Mainzer Umweltministerium, beziehungsweise dem Landesuntersuchungsamt abgestimmt, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung Germersheim. Bei einer Beprobung Anfang Januar war eine niedrigpathogene H5N3 Infektion festgestellt worden. Damals wurden von 45 genommenen Proben sieben positiv getestet (wir berichteten). Bei einer Nachprobe Anfang Februar waren von 135 Proben nur 14 Laborbefunde auffällig. Zudem waren die Tiere, die im Januar in Quarantäne mussten, frei von H5-Viren. Bis heute sind alle Tiere des Vereins aufgestallt. Am Wochenende informierten sich der Präsident des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG), Christoph Günzel, und Franz Nuber, mit Landrat Fritz Brechtel (CDU) beim Rassegeflügelzuchtverein Wörth über die Situation. Günzel lobte, dass man sich im Kreis gegen die komplette Keulung gestellt habe. Das sei in vergleichbaren Situationen bisher bundesweit einzigartig. Auf dem im Hafen Maximiliansau, neben dem Berufsbildungszentrum, liegenden Kanalschiff „Inari“ wurden von bislang unbekannten Tätern Sachbeschädigungen begangen. Das teilte die Wasserschutzpolizei Germersheim mit. Es wurden zwei Feuerlöscher im Maschinenraum und eine Flasche Bauschaum versprüht. Am Heck des Schiffes wurde das Festmachetau gelöst und ein Transportwagen ins Wasser geworfen. Laut Polizei lag die Tatzeit zwischen Freitag und Sonntag. Hinweise nimmt die Wasserschutzpolizei Germersheim unter Telefon 07274 94670 entgegen. „Saachen Se blooß, Sie hänn noch nix vun ,Saach blooß„ g“heert?“ Von der RHEINPFALZ-Serie über originelle Pfälzer Sprüche und Wörter, die der Autor und Redakteur Michael Konrad (49) aus Landau zusammen mit seinen Lesern seit nunmehr über 14 Jahren fortschreibt? Jo, alla! Gemeinsam und im Dialog erforschen Zeitungsmann und Zeitungsleser die Geheimnisse der pfälzischen Sprache vom „Dibbelschisser“ bis zum „Dollbohrer“, von „Rutsch mer de Buckel nunner“ bis zur „buckligen Verwandtschaft“. Und weil ihm und den Pfälzern der Dialekt so viel Freude bereitet (und weil sich auf Pfälzisch viel besser spotten lässt) verfasst Konrad seit dem Jahr 2007 außerdem jede Woche die Mundart-Kolumne „Ich mään jo blooß“ in der RHEINPFALZ am SONNTAG. Darin spürt er dem alltäglichen Pfälzer Wahnsinn nach: In der Provinz, in der Politik und ganz privat zu Hause mit seiner „Mitbewohnerin“ und der (leider, wie er stöhnt) unvermeidlichen „Dannde Liesel“. Michael Konrad wird aus seinen mittlerweile sieben Büchern lesen und dabei mit Humor und Augenzwinkern das Hohelied auf die Mundart und die Verrücktheiten der Pfälzer singen (im übertragenen Sinne, also nur keine Panik!). Also: Auf keinen Fall verpassen! Eintritt inkl. Häppchen 10 Euro, Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei. |rhp

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