Kreis Germersheim Kurz notiert: Wörth: „DB muss Stellwerk erneuern“

Wegen einer Störung im Stellwerk im Bahnhof Wörth kam es am 20. Februar wieder zu massiven Fahrtausfällen der Stadtbahn auf den Linien der S 5, S 51 und S 52 zwischen Wörth und Karlsruhe. Zahlreiche Eltern, deren Kinder morgens an der Haltestelle Maximiliansau West standen und zu spät zum Unterricht an die weiterführenden Schulen kamen, beschwerten sich bei der Kreisverwaltung. „Es ist ärgerlich und ein nicht hinnehmbarer Zustand. Immer wieder gibt es Ärger wegen Problemen im Stellwerk.“ Er habe sich mittlerweile an den Leiter Regionalnetze Mitte und Südwest gewandt und fordere die Deutsche Bahn auf, endlich das veraltete mechanische Stellwerk zu erneuern, sagte Landrat Fritz Brechtel (CDU). Gerade auch im Zusammenhang mit der zur Zeit laufende Rheinbrückensanierung zwischen Wörth und Karlsruhe erwarte er ein leistungsfähiges Schienennetz, das den aktuellen Anforderungen entspricht und in einem zeitgemäßen technischen Zustand ist. Die öffentliche Modellbahn im Zeughaus der Germersheimer Festung steht am Fasnachtssonntag, 3. März, wieder unter Volldampf. Den Bahnbetrieb in den aufwendig gestalteten Modelllandschaften demonstrieren die Mitglieder der Interessengemeinschaft Eisenbahnfreunde Germersheim zwischen 14 und 18 Uhr. Weitere Fahrtage mit diesen Öffnungszeiten sind jeweils am ersten Sonntag eines Monats, also auch wieder am 7. April und 5. Mai sowie zusätzlich am Ostermontag, 22. April. Die Modellbahnausstellung findet sich im Zeughaus, Zeughausstraße 10, im rechten Seitenflügel des Gebäudes. Internet-Info www.modellbahnfreunde-germersheim.de. Die katholische Kindertagesstätte St. Joseph in Bellheim soll wie von der Pfarrgemeinde Heilige Hildegard von Bingen beantragt, einen Sachkostenzuschuss erhalten. Das beschloss der Bellheimer Gemeinderat am Donnerstag. Offen gelassen wurde noch die Höhe. So soll die Kirche zunächst ihren Bedarf offen legen, zumal im Zuschussantrag kein Grund dafür genannt wurde. Die evangelische Kita Villa Kunterbunt hatte in der Vergangenheit einen Sachkostenzuschuss in Höhe von 5000 Euro, 2500 Euro pro Gruppe beantragt und mit nicht ausreichenden Kirchensteuermitteln begründet, hieß es im Bellheimer Gemeinderat. Wenn der Gemeindeverwaltung die Unterlagen der katholischen Kirchengemeinde vorliegen, soll zunächst der Haupt- und Finanzausschuss über das Thema beraten, bevor im Gemeinderat ein Beschluss gefasst werden soll. „Sachleistungen sind freiwillige Leistungen, die nicht zu Schulden führen sollten“, sagte der Fraktionssprecher Hermann-Josef Schwab (CDU).