Kreis Germersheim Kurz notiert: Rülzheim: Storch verunglückt

Der Rülzheimer Storchenmann ist am Samstagabend tödlich verunglückt. Er ist wohl mit einem Fahrdraht an der Bahnlinie kollidiert und hat sich ein Bein fast ausgerissen, teilte Wolfram Blug, Storchenbeauftragter des Vogel- und Naturschutzvereins, mit. Christian Reis vom Storchenzentrum Bornheim hat den schwer verletzen Storch geborgen und in eine Tierklinik gebracht, der Tierarzt konnte ihm aber nicht mehr helfen. Die Störchin brütet seit letzter Woche. Sie wird wohl noch ein, zwei Tage das Nest hüten, dann sind Durst und Hunger aber stärker als der Bruttrieb. Es wird aber weitergehen mit Störchen in Rülzheim, ist sich Blug sicher. „Entweder kommt ein neuer Storchenmann oder ein neues Paar.“ In der Südpfalz gebe es eine so große Storchen-Population, „sodass mir da nicht bange vor ist“. Der Storchenmann wurde 2007 in Bobenheim-Roxheim geboren und brütete seit 2012 mit der unberingten Störchin in Rülzheim. Mit ihr hat er 15 Jungstörche aufgezogen. Das sind zweieinhalb Jungstörche pro Jahr, „eine popuplationserhaltende Anzahl“. 46 Schüler zählten die Schulen des Gesundheitswesens im Landkreis im Schuljahr 2016/17. Dies ist laut Statistischem Landesamt ein Anstieg um neun Auszubildende. Landesweit verzeichnen die Statistiker einen Zuwachs bei den Auszubildenden.