Kreis Germersheim Kurz notiert: Ottersheim/Offenbach: Vorerst keine Fusion

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Ob die protestantischen Kirchengemeinden von Ottersheim und Offenbach vereint werden, darüber wird laut Pfarrerin Barbara Schieder schon seit etwa 20 Jahren diskutiert. Am Montag fand zu dem Thema in Ottersheims evangelischer Kirche eine Gesprächsrunde statt, zu der fast nur Mitglieder des Presbyteriums gekommen seien. Eine Entscheidung sei nicht getroffen worden. Laut Schieder gibt es jedoch eine Tendenz in der Ottersheimer Kirchengemeinde mit etwa 350 Mitgliedern, im Fall der Fälle mit der knapp 2000 Mitglieder zählenden Kirchengemeinde in Offenbach zu fusionieren. Und das habe Gründe: So bestünden seit vielen Jahren enge Beziehungen zwischen beiden Kirchengemeinden, deren Pfarrerin Schieder ist, es werde ein gemeinsames Kirchenbuch geführt und das gemeinsame Pfarramt stehe in Offenbach. Ausschließlich Bauprojekte standen auf der Tagesordnung der vom stellvertretenden Ortsvorsteher Thomas Kern geleiteten Sitzung des Ortsbeirats. Eine Bauvoranfrage betraf die Errichtung zweier Wohnhäuser auf einem Grundstück, wobei die Planung insbesondere für das hintere Haus abgelehnt wurde. Dieses sei höher als alle Gebäude in der Umgebung. Außerdem gebe es – mit Ausnahme des alten Rathauses – kein weiteres Walmdach in diesem Gebiet. Der Ortsbeirat lehnte diese Planung ab. Die zu große Grundfläche war der Grund, warum der geplante Neubau eines Sechs-Familien-Wohnhauses mit Tiefgarage in der Langgewannstraße erneut keine Mehrheit fand und abgelehnt wurde. Einzuhalten seien bei dem Projekt sowohl die in der Straße vorhandene vordere Baulinie als auch die rückwärtige Baugrenze. Professor Andreas Fath durchschwamm 2014 den Rhein von der Quelle bis zur Mündung. Auf den über 1200 schwimmend bewältigten Flusskilometern wurde Andreas Fath selbst zum Messinstrument. Täglich wurden Wasserproben genommen und auf Schadstoffe wie Medikamentenrückstände, Hormone, Pestizide oder Mikroplastik untersucht. Im „Haus Leben am Strom“ in Neupotz zeigt der leidenschaftliche Schwimmer und Chemiker Filmberichte seines wissenschaftlichen „Abenteuers“, erläutert die Hintergründe und geht auf die Ergebnisse der Wasseranalysen ein. Die öffentliche Veranstaltung wird vom Verein zur Förderung von Umweltbildung und römischer Geschichte ausgerichtet, der Eintritt ist frei. Parkmöglichkeit Kerweplatz in der Probst- Sigmundstraße, circa 250 Meter zum Veranstaltungsort. Termin Freitag, 29. März, 18.30 Uhr, Rheinauen-und Hochwasser-Schutz Informationszentrum, Hauptstraße 4, Neupotz.

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