Kreis Germersheim Kurz notiert: Kandel: Disco „A 65“ schließt

Am Wochenende 21./22. April wird in der Diskothek „A 65“ im Kandel die letzte Party gefeiert. Danach wird das frühere Zentrum des Südpfälzer Nachtlebens nach 19 Jahren definitiv schließen, so am Dienstag der Geschäftsführer Stefan Stöber. Das „A 65“ ist auf knapp 3000 Besucher ausgelegt. Es hatte zuletzt pro Abend 500 bis 600 Gäste, so Stöber. Als Gründe für den Besucherrückgang nannte er das Rauchverbot, die geburtenschwachen Jahrgänge und das veränderte Freizeitverhalten. Offenbar bleiben die Menschen öfter zuhause. Dies habe seit drei Jahren ein regelrechtes „Diskotheken-Sterben“ zur Folge. In größeren Städten erholen sich nach Stöbers Einschätzung die Diskotheken aber wieder. Und zwar vor allem dort, wo sie gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind und viele Taxis zur Verfügung stehen. „Viele jungen Leute machen keinen Führerschein mehr“, sieht Stöber einen Trend, dessen Folgen in der Zukunft nicht nur auf seine Branche durchschlagen dürften. Das Germersheimer Spuktheater schließt Ende April um nach kurzem Umbau unter neuem Namen wieder zu eröffnen. Es gibt also nicht „seinen Geist auf“, sondern erweitert den Spielplan und gibt sich eine neue Orientierung. Damit soll das Theater attraktiver werden. Derzeit zeigt das Spuktheater das Programm „Séance“, das am 21. April das letzte Mal zu sehen sein wird. Im Mai ist Spielpause. Im Juni eröffnet das Theater als „Magisches Theater Germersheim“. Gezeigt wird dann vor allem Close up Zauberei, also Zauberei hautnah, bei der die Zuschauer im Halbkreis um einen Tisch sitzen und Zauberei aus nächster Nähe genießen können. Close up Zauberei halten viele Kenner der Szene für die Königsdisziplin der Zauberei, da der Zuschauer so nah dran ist, dass keine Spiegel oder verborgene Falltüren das magische Geschehen erklären können. Zur Derniere des Stückes „Séance“ verlost das Spuktheater 2 mal 2 Karten für den 21. April unter allen Einsendern, die mit dem Kontaktformular der Homepage www.spuktheater.net bis zum 14. April eine Mail mit dem Stichwort „Derniere“ senden. Der Kindergarten St. Georg bekommt in allen Räumen einen Hausalarm- und Brandmeldeanlage. Die Kreisverwaltung hatte dies zur Auflage gemacht, als sie den Umbau der Kita genehmigt hat. Der Kindergarten wird um eine Gruppe erweitert, ein neuer Gebäudetrakt wird derzeit errichtet. Die Anlage soll frühzeitig vor Brand und Gefahren warnen. Der Gemeinderat hat den Auftrag in Höhe von rund 9100 Euro an eine Frankenthaler Firma vergeben. Die Ratsmitglieder haben in ihrer Sitzung zudem eine Spende über 200 Euro für den Schülerhort von der Landwirt-Familie Fischer entgegen genommen. |lap