Kreis Germersheim Kurz notiert: Kandel: CDU-Ausnahme für eine Gegendemo

Placeholder-Image

„Es ist unerträglich, dass der gewaltsame Tod der jungen Kandelerin Mia insbesondere von rechtsradikalen und rechtsextremen Kräften aus ganz Deutschland und dem Ausland seit Wochen in Kandel, insbesondere durch Aufmärsche, für ihre menschenverachtende Propaganda missbraucht wird.“ Das schreiben die Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, der stellvertretende Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Christian Baldauf und der CDU-Kreisvorsitzende, Dr. Thomas Gebhart in einer gestern veröffentlichten Presseerklärung. Dieser Erklärung schließen sich Michael Niedermeier, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Kandel, und Judith Vollmer, Vorsitzende CDU-Stadtverbandes Kandel, in einer eigenen Mitteilung an. Nicht jeder, der sich an diesen Aufmärschen beteiligt, sei ein Rechtsradikaler, schreibt die CDU. Aber jeder, der dies tue, müsse sich inzwischen darüber im Klaren sein, in wessen Gesellschaft er sich befindet. In diesem Zusammenhang verweist die CDU auf aktuelle Versuche rechtsextremer Netzwerke, Kandel für rechtspopulistische Agitation zu vereinnahmen. „Wir unterstützen daher auch das überparteiliche Bündnis ’Wir sind Kandel’.“ Allerdings sehe man es durchaus kritisch, jeden rechtsradikalen Aufmarsch mit einer Gegendemonstration am gleichen Tag zu begleiten. Das richte zusätzlich mediales Rampenlicht auf Parolen und ihre zweifelhaften Urheber. „Ausnahmsweise unterstützen wir die von einem breiten Bündnis getragene Kundgebung am 24. März, von der eine deutliche Botschaft ausgehen wird.“

x