Kreis Germersheim Kurz notiert: Kandel: Brandstiftung an Bienwaldhalle

Am Donnerstag hat es schon wieder gebrannt. Die Stadt Kandel sucht nun Zeugen für zwei Fälle von Brandstiftung an der Kandeler Bienwaldhalle und hat eine Belohnung ausgesetzt. Auf der Rückseite der Bienwaldhalle wurden am Montag, 18. Februar, zwischen 17 und 18 Uhr, und am Donnerstag, 21. Februar, zwischen 18.40 und 19.50 Uhr jeweils Papiermüllcontainer in Brand gesteckt. Beide Male breitete sich das Feuer auf danebenstehende Mülleimer aus. Durch Zufall wurde das Feuer in beiden Fällen frühzeitig entdeckt und konnte von Nutzern der Bienwaldhalle gelöscht werden, um damit ein Übergreifen auf das Gebäude zu verhindern. Die Halle ist der größte Veranstaltungsort der Stadt, derzeit laufen dort die Prunksitzungen der Bikage. Am Donnerstagabend wurden im bezeichneten Zeitraum an der Bienwaldhalle zwei verdächtige Personen gesehen, beide waren dunkel gekleidet, eine Person trug eine Baseballkappe, die weitere Person trug eine Kapuze. Von der Stadt Kandel wurde bei der Polizeiinspektion Wörth Anzeige gegen Unbekannt erstattet. „Sachdienliche Hinweise sowie jede noch so unwesentliche verdächtige Beobachtung“ bittet die Stadt bei der Polizeiinspektion Wörth, Telefon 07271 92210, zu melden. Zur Ergreifung des Täters oder der Täter ist eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, schreibt Stadtbürgermeister Günther Tielebörger. Heinz Rankel ist neuer Vorsitzender, Schriftführer und Mitgliederbeauftragter des CDU-Ortsverbands Westheim. Bei der Mitgliederversammlung wurde der 62-jährige Chemiemeister auch einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Wahl des Ortsgemeinderates gekürt. Rankel folgt Otto Hoffmann nach, der aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz nach 34-jähriger Amtszeit abgab – jedoch aufgrund Kandidatenmangels nochmals für den Rat kandidiert und neuer Beisitzer ist. Rankel will „die CDU wieder auf Vordermann bringen“, neue Mitglieder werben. Weitere Ziele: Tempo 30 im Ort. Und: die Öffnung des Hirschgrabens. Ein offenes Ohr für die Probleme der Bürger haben, ihnen zuhören, nennt er als „Hauptaufgabe“. Und betont: „Ich kann gut mit Menschen.“ Hoffmann, der Ortsbeigeordneter ist, hatte zuvor über erledigte Arbeiten wie die Sanierung der gemeindeeigenen Wohnungen in Wald- und Lindenstraße sowie den Bau eines Hauses für Flüchtlinge berichtet. Die Hirschgraben-Öffnung sei leider immer noch nicht durchzusetzen gewesen, aber nicht vom Tisch. NEUWAHLEN Vorsitzender, Schriftführer und Mitgliederbeauftragter: Heinz Rankel; Stellvertreter: Werner Hann; Schatzmeister: Timo Wessa; Beisitzer: Otto Hoffmann; Kassenprüfer: Manfred Spies, Günther Koch KANDIDATEN Für den Ortsgemeinderat: Heinz Rankel (Listenplätze 1-3); Angelika Schmitt (4-6); Werner Hann (7-9); Otto Hoffmann (10- 12). Die Plätze 13-16 können möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt besetzt werden.