Kreis Germersheim Kurz notiert: Kandel: Alleinstehende bitten um Hilfe

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Alleinstehende mit und ohne Kinder suchen besonders oft bei ihr Rat. Das berichtete Melanie Löhle in der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderats Kandel. Mit Löhle und Manuela Tolkmitt besitzt die Verbandsgemeindeverwaltung Kandel zwei Gleichstellungsbeauftragte. Seit Juli 2012 sei sie fünf Stunden die Woche für diese Tätigkeit freigestellt, berichtete Löhle über ihre Arbeit. Sie sei Ansprechpartnerin für alle Einwohner der Verbandsgemeindeverwaltung, und zwar für die Felder Gesundheit, Schwangerschaft, Erziehung, sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz, sexueller Missbrauch, Trennung, Scheidung, Rentenfragen und vieles mehr. Allerdings habe sie keine direkten Entscheidungsmöglichkeiten, sondern helfe ihren Kunden, an die richtigen Stellen zu gelangen. Deshalb sei es wichtig, ein gutes Netzwerk zu haben, immer informiert zu sein und zu wissen, wo es etwas Neues gebe. Auffällig oft kämen Alleinstehende mit und ohne Kinder zu ihr, die eine Wohnung suchen, berichtete Löhle. Und obwohl es kaum bezahlbaren Wohnraum gebe, sei hier die Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern sehr gut, lobte sie. Weitere Themen seien Hilfestellungen bei Widerspruch von Anträgen oder häusliche Gewalt sowie Gewalt in der Nachbarschaft. Löhles Kollegin Manuela Tolkmitt war zum Termin der Ratssitzung erkrankt. Zu Beginn der Sitzung rückte Thea Weber für den im Februar verstorbenen Gerhard Zapf für die Freien Wähler in den Rat nach. |lnn

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