Kreis Germersheim Kurz notiert: JU gegen mehr Güterzüge

„In unserer gemeinsamen Erklärung möchten wir deutlich machen, dass wir die zum Bundesverkehrswegeplan angemeldeten Pfalzlösungen für den Güterverkehr kritisch begleiten und jegliche Verschlechterung für die Anwohner an den Strecken ablehnen.“ Das schreibt der Germersheimer Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU), Thorsten Rheude. Die gemeinsame Erklärung stammt von Kreis- und Stadtverbänden der JU aus fast der gesamten Vorderpfalz, dem Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz und dem JU Kreisverband Karlsruhe. „Es sollte Ziel von allen politischen Kräften sein, eine Aufnahme der Projekte in den Bundesverkehrswegeplan zu verhindern“, fordert Rheude. Die gemeinsame Erklärung der JU ist weitgehend deckungsgleich mit der sogenannten Germersheimer Erklärung, die am Montag im Kreistag verabschiedet werden soll (wir berichteten). Darin werden in sechs Punkten die Forderungen dargelegt, die die Bahn nach Meinung der JU erfüllen muss, um ihr Güterzugprojekt umzusetzen. Genannt werden Verträglichkeitsstudien für alle Trassenvarianten, ein menschenverträgliches Güterverkehrskonzept, optimaler Lärmschutz, Beteiligung der betroffenen Kommunen an der Planung, keine Störung des Individualverkehrs an Bahnübergängen und Güterzüge mit lärmverhindernder Technik. Aktuell scheint der JU der rechtsrheinische Ausbau zwischen Graben-Neudorf und Karlsruhe die sinnvollste Variante, um die Mehrung des Güterverkehrs aufzunehmen. Der Ausbau dieser Strecke sei jedoch bewusst nicht Teil der Forderungen, um nicht dem St.-Florians-Prinzip zu verfallen. Auch dort seien Probleme zu lösen und die betroffenen Gemeinden frühzeitig zu beteiligen. (rhp/tom) Sich selbst etwas Gutes tun und dabei gleichzeitig den Bewohnern des Wohnheims am Heilbach der Lebenshilfe helfen: Unter diesem Motto bieten Anne Sadowski und die Volkshochschule (VHS) Wörth am Samstag, 14. März, 9.30 bis 11 Uhr sowie 11.15 bis 12.45 Uhr, im Haus der Künstler, Luitpoldstraße 4, zusätzliche Yoga-Kurse an. Die Gebühr der VHS und das Honorar für die Kursleiterin werden zugunsten der Lebenshilfe gespendet. Mit dem Geld wird die diesjährige Lebenshilfe-Radtour finanziert. Sie führt vom 8. bis 13. Juni über 230 Kilometer entlang dem Kocherradweg von Aalen nach Bad Friedrichshall und dann weiter am Neckar-Radweg bis Neckarelz. An der Ferienfreizeit nehmen acht Heimbewohner teil. Sadowski, die VHS und die Kursteilnehmer unterstützen mit ihrer Aktion die Bemühungen zur Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft. Die Gebühr beträgt 10 Euro, zu entrichten im Kurs bei Anne Sadowski. Mitzubringen sind bequeme Kleidung, eine Decke, warme Socken und ein festen Kissen. Infos: VHS Wörth, Telefon 07271 131225, E-Mail vhs@woerth.de. (wi)