Kreis Germersheim Kurz notiert: Germersheim: Eintopf in Berufsschul-Aula

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Erstmals seit vielen Jahren gibt es das Erbsensuppen-Essen des Karnevalvereins Germersheim (KVG) „Die Rhoischnooke“ am Faschingsdienstag nicht mehr in der Stadthalle, sondern jetzt in der Aula der Berufsbildenden Schule in der Ritter-von-Schmauß-Straße. Als Grund nennt Michael Butz, Vorsitzender der Rhoischnooke, die gestiegenen Kosten für die Hallenmiete. Die Stadt habe vergangenes Jahr die Kosten- und Nutzungsordnung geändert und „mit drei Stunden Erbsensuppen-Essen sind diese Kosten nicht reinzuholen“, sagte Butz. Ab 11 Uhr laden die Germersheimer Narren das Volk zum Essen ein. Die Loschter Hobbyfastnachter (bei den Wagen), die den Wilden Westen nach Weschde brachten – und die Kadelgruppe Lingenfeld (bei den Fußgruppen), deren Mitglieder als Disco-Kugeln für eine friedlichere Welt tanzten, sind die Sieger des Faschingsumzugs in Westheim. Das hat Ortsbeigeordneter Stefan Leinenbach (FWG) auf Anfrage mitgeteilt. Platz zwei bei den Wagen erkämpften sich die angriffslustigen Piraten des Närrischen Xangvereins aus Schwegenheim, Rang drei die fürsorgliche Katholische Junge Gemeinde aus Germersheim, die in ihrem Krankenhaus Erste Hilfe leistete. Bei den Fußgruppen wurde der süße Auftritt des 1. FC Buchestrooß unter dem Motto Candy-Pain mit dem Silberrang versüßt. Eine Bronze-Prämierung erhielt das Weschdemer Premium-Pilsener der Turnverein-Jugend. „Der Umzug und die Abschlussveranstaltung sind bis auf eine offensichtlich kleinere Auseinandersetzung friedlich verlaufen“, freute sich Leinenbach. „Westheim zeigt, dass viele Menschen friedlich miteinander feiern können“, lobte er. Die Teilnehmer – am 28 Zugnummern starken Umzug hatten sich 570 Aktive beteiligt – hätten sich bei Themen, Kostümen, der Gestaltung und den Aktionen wieder einmal übertroffen. Leinenbach hatte das Gefühl, dass auch die Besucherzahl noch höher als 2018 gewesen sei. Sein Fazit nach Rücksprachen mit Besuchern: „Für den Umzug gab es nur großes Lob. Die Menschen waren begeistert.“ Noch bis zum 15. März können Anträge auf Gewährung von Lernmittelfreiheit für das Schuljahr 2019/2020 in den Klassenstufen 5 bis 13 an den allgemeinbildenden Schulen in Trägerschaft des Landkreises befinden, sowie an der Berufsbildenden Schule Germersheim-Wörth gestellt werden. Darauf weist die Kreisverwaltung Germersheim hin. Die Anträge sind fristgerecht und mit den entsprechenden Unterlagen im Schulsekretariat oder direkt bei der Kreisverwaltung Germersheim abzugeben. Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren gibt es im Internet unter www.LMF-online.rlp.de oder bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 07274 53335.

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