Kreis Germersheim Kurz notiert: GER: 300 000 Euro Schaden nach Brand

Nach dem Brand zweier Wohnhäuser in der Theodor-Heuss-Straße in Germersheim am Dienstagabend, war am Mittwoch der Brandsachverständige vor Ort. Nach Polizeiangaben schätzt er den Sachschaden auf mindestens 300.000 Euro. Die Summe sei so hoch, weil auch noch Nachbarhäuser etwas in Mitleidenschaft gezogen worden seien. Die Brandursache ist hingegen noch unbekannt. Das Feuer war gegen 16 Uhr erst im Dachstuhl eines Hauses ausgebrochen, bevor es auf das Nachbarhaus übergriff. Gegen 17 Uhr waren die Flammen unter Kontrolle, eine Stunde später gelöscht. Wegen der Brandschäden konnten zwölf Hausbewohner nicht in ihre Wohnungen zurück; sie kamen bei Verwandten und Freunden unter. Dies wird wohl noch eine Weile so bleiben. „Das Anwesen ist unbewohnbar“, sagte ein Sprecher der Polizei Germersheim gestern Nachmittag auf Anfrage. Die Kastanie auf dem Vorplatz vor dem Regina-Kino in der Sandstraße wurde am Freitag, 9. Juni, bei einem Sturm erheblich beschädigt. Laut der Aussage eines Baumgutachters berge diese entstandene Vorschädigung eine permanente Gefahr, schreibt der Beigeordnete Gerd Müller in einer Pressemitteilung. Daher habe die Verwaltung, zuständig für die Verkehrssicherung, die Fällung der Kastanie angeordnet. Zu gegebener Zeit soll an es vor dem Kino eine Nachpflanzung geben, schreibt Müller. Die katholische Pfarrei Germersheim sowie die protestantische Gemeinde Westheim/Lingenfeld planen aus Anlass des 500. Jahrestags der Reformation eine ökumenische Studienreise ins Land Luthers. Sie soll vom 9. bis zum 14. Oktober stattfinden. An wichtigen Originalschauplätzen der Reformation stehen Führer zur Verfügung. Die Reiseleitung haben Josef Arnold, Pfarrei Seliger Paul Josef Nardini, und Michael Strentzsch, Protestantische Kirchengemeinde Westheim. Der Preis pro Person im Doppelzimmer beträgt ab/bis Lingenfeld 710 Euro, der Zuschlag für das Einzelzimmer liegt bei 55 Euro. Anmeldung bis Freitag, 30. Juni beim Pilgerbüro Speyer, Telefon 06232 102423, oder an info@pilgerreisen-speyer.de per E-Mail. Die Gerichtsverhandlung gegen einen 29-jährigen Somalier, der eine Landsfrau, die in einer Flüchtlingsunterkunft im Kreis Germersheim lebt, betäubt und missbraucht haben soll, bleibt ausgesetzt und wurde nicht, wie am Mittwoch irrtümlich berichtet, vor dem Landgericht Landau fortgesetzt. Das vom Gericht angeforderte Gutachten über die Aussagefähigkeit des Opfers liegt noch nicht vor. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.