Kreis Germersheim Kurz notiert: Bellheim: Kulturverein erinnert an 1. Weltkrieg

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Mit seiner Veranstaltungsreihe „Bewegte Zeiten“ will der Bellheimer Kulturverein heute mit zwei Veranstaltungen in der Kulturwerkstatt Alter Kindergarten, Karl-Silbernagel-Straße 20a, ans Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren erinnern. Es geht aber auch um die Nachkriegszeit, die Weimarer Republik, in der das Vereinsleben im Dorf wieder aufblühte, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegsjahre, in denen unter anderem die Währungsreform (D-Mark) vollzogen wurde. Die Nachmittagsveranstaltung beginnt um 15 Uhr (Einlass 14.30 Uhr) und die Abendveranstaltung um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr). Neben Vorträgen sollen Bilder die Zustände im Dorf damals veranschaulichen. Der Eintritt ist frei. Gestern fuhren laut Deutscher Bahn aus „betriebsbedingten Gründen“ ab 14.20 Uhr keine Regionalbahnen zwischen Wörth und Lauterbourg. Ab 14.20 Uhr fielen die stündlich verkehrenden Züge weg. Die Fahrt ab 19.19 Uhr ab Wörth war die erste, die wieder über die Schiene nach Lauterbourg führen sollte. Ersatzweise fuhren Busse ein. Diese benötigten für die Strecke über Maximiliansau, Hagenbach, Neuburg und Berg jedoch länger als der Zug. Betroffen sei auch die Gegenrichtung gewesen: Ab 14.45 Uhr sei kein Zug mehr ab Lauterbourg gefahren. Ab 19.41 Uhr sollte der Zug wieder in Richtung Wörth rollen. Das Altenheim der Braun´schen Stiftung hat bei der Ende Oktober durchgeführten Transparenzprüfung mit der Note 1,0 abgeschnitten. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 1,4. Diese Prüfung erfolgte auf Grundlage der seit 1. Januar 2017 geltenden Pflegetransparenzvereinbarung und beinhaltet die Prüfung der Pflege und medizinischen Versorgung, den Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die Betreuung und die Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. In allen vier Prüffeldern erhielt das Altenheim die Note 1,0. Die Befragung der Heimbewohner ergab eine 1,2, also auch „sehr gut“. Derzeit leben in dem Altenheim 136 Menschen. Seit September das für 12,5 Millionen Euro teure sanierte und erweiterte Heim fertig (wir berichteten). „Gigantisch! So eine Note hatten wir noch nie“, freute sich der Stiftungsvorsitzende, Ortsbürgermeister Reiner Hör. Er und der Stiftungsbeirat seien „mächtig stolz“. Das Musical „Hairspray“ wird morgen, 19.30 Uhr, im „Alten Bauernhof“ in Zeiskam vom jungen Ensemble des Chores „popCHORn“ aus Rheinstetten-Forchheim aufgeführt. Die Veranstaltung in Zeiskam ist die Premiere des Stückes, das am 24. und 25. November auch in Forchheim aufgeführt wird. Der Titel „Hairspray“ ist Programm: Damit die toupierten Frisuren der 1960er-Jahre den stürmischen Choreografien standhalten, wird sicher die ein oder andere Dose benötigt werden. Das Ensemble verspricht nicht nur Spaß, Musik und Tanz, sondern will auch die aktuelle gesellschaftliche Situation kommentieren. Im Broadway-Musical aus dem Jahr 2002 möchte eine kurvige, amerikanische Jugendliche im Jahr 1962 Tänzerin werden. Mehr Infos und Online-Ticketverkauf unter www.popchorn-rheinstetten.de – Restkarten an der Abendkasse.

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