Kreis Germersheim Kulturprogramm erfreut sich großer Beliebtheit

Placeholder-Image

Durchweg positiv habe sich die Kultur-Saison der Stadt Wörth im vergangenen Jahr angelassen, berichtete der Vorsitzende des Kulturausschusses, Klaus Ritter, in der Sitzung am Dienstag. Unter dem Motto „Kultur verbindet – Kulturen verbinden“ haben die Ausschussmitglieder die Auswahl der Programmpunkte vorgenommen. Besonders die Musik sei in der Lage, kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden und Gemeinsamkeit zu schaffen, so Ritter.

Nach dem gelungenen Auftakt des türkisch-stämmigen Kabarettisten Django Asül im Kulturherbst 2016 endet das Frühjahrsprogramm 2017 mit einem Konzert des „türkischen Weltbürger“ Fazil Say, der sein Trompetenkonzert mit Einflüssen türkischer Folklore, Mozart und Brahms zur Aufführung bringen wird. Django Asül startete bereits im Oktober mit einem guten Verkauf, beim Konzert der Deutschen Staatsphilharmonie mit Sharon Kam und Christoph Prick waren 759 von 781 Plätzen belegt. Gemeinsam mit „Orgel und Rezitation mit Klappmaulfiguren“ und dem hochkarätig besetzten Theaterstück „Der letzte Vorhang“ erzielte der Kulturausschuss durch 2040 verkaufte Karten über 29.900 Euro. „Wir sind positiv überrascht worden, unsere Erwartungen wurden übertroffen“, freut sich Klaus Ritter. Aufwendungen von knapp 94.000 Euro stehen Erlöse von etwa 100.900 Euro gegenüber, „wobei das noch keine absoluten Zahlen und auch verkaufte Karten für Veranstaltungen 2017 einberechnet sind“, erklärt der Ausschussvorsitzende. Die Erlöse setzen sich zusammen aus etwa 69.400 Euro aus dem Kartenverkauf, 16.550 Euro Sponsoring und 15.000 Euro Landeszuwendungen. „Wir haben auch für den Kulturfrühling wieder einen Antrag auf Zuschuss beim Land gestellt“, berichtete Ritter. Das Frühjahrsprogramm ist veröffentlicht und für den Kulturherbst wird nun nachgelegt: „Theaterfieber“ entfacht die Komödie des Theaters am Dom in Köln „Dinner für Spinner“ am 29. September, besetzt mit Schauspielern wie Tom Gerhardt und Tina Seydel. Es folgt ein Konzertabend am 13. Oktober, an dem die Deutsche Staatsphilharmonie gemeinsam mit der Pianistin Lise de la Salle erneut in Wörth gastiert. Werke von Mozart und Schubert werden gespielt. Ein weiteres Theaterstück mit Helmut Zierl (Eurostudio Landgraf), „Tod eines Handlungsreisenden“ wird am 29. Oktober aufgeführt. Am 6. November bringt Anette Postel gemeinsam mit dem Salonorchester Schwanen ein Musikkabarett auf die Bühne. Und auch für 2018 ist schon vorgeplant: Mit dem Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker Albrecht Meyer wird am 16. Februar 2018 wieder die Deutsche Staatsphilharmonie in Wörth zu Gast sein. Mit der Komödie „Kunst“ und Leonhard Lansink geht es im Theater am 24. Februar weiter, bevor eine Musical-Time im März und April folgt: die „Heiße Ecke“ und „Fast normal“. Orchesterklänge bieten dann Dominic Cambeis und die Staatsphilharmonie mit Werken von Beethoven und Bruckner. |kbro

x