Kreis Germersheim Kommentar: Wildwuchs

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Auf Dauer wird es nötig sein, die Schutzgebietskulissen zu

vereinfachen – und auch die

Schutzwürdigkeit mancher Flächen neu zu überdenken.

Landschaftsschutzgebiet, Vogelschutzgebiet, FFH-Gebiet und etliche schutzwürdige Biotope – die Situation zwischen Rheinzabern und dem Rhein ist beispielhaft für die ganzen Landschaft zwischen Wörth und Germersheim. Ein wahrer Wildwuchs von Schutzgebieten, der anfangs sicher auch sein Gutes hatte. Solch ein Durcheinander führt aber auch dazu, dass niemand mehr sich wirklich zuständig fühlt und sich kümmert. Die Aktion „Südpfalz-Biotope“ kann da nur ein erster Ansatz sein. Auf Dauer wird es nötig sein, die Schutzgebietskulissen zu vereinheitlichen, zu vereinfachen – und auch die Schutzwürdigkeit mancher Flächen neu zu überdenken. Aber das ist wahrscheinlich eine Arbeit für eine kommende Generation, die nicht von den großen, sehr strittig geführten Umweltdebatten geprägt ist. Denn mittlerweile sind sich doch die meisten einig ist, dass Platz für Wildwuchs bleiben muss – außer bei Paragrafen.

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