Kreis Germersheim Kommentar: Die Rechnung geht auf

Das Industriegebiet sollte von Unternehmen genutzt werden,
die lange bleiben und damit auch sichere Arbeitsplätze bieten.
Vor rund 20 Jahren war die Papierfabrik Palm das erste Unternehmen, das sich im Wörther Industriegebiet ansiedelte. Verbunden waren damit seitens der Stadt Wörth zwei Hoffnungen: Einmal, dass mit dieser Rieseninvestition der Palm Gruppe – in D-Mark handelte es sich um knapp eine Milliarde – das Eis für weitere Ansiedelungen anderer Unternehmen gebrochen wird. Und zum Zweiten sollte die Papierfabrik Palm – ein 1872 gegründetes Familienunternehmen – auch beispielhaft dafür stehen, dass das in vielerlei Hinsicht ideal gelegene Industriegebiet nachhaltig genutzt werden sollte. Durch erfolgreiche Unternehmen, die lange bleiben und damit auch sichere Arbeitsplätze und kontinuierliche Steuereinnahmen bieten. Die aktuelle 100-Millionen-Euro-Investition von Palm zeigt, dass die Rechnung von damals aufgeht.
