Kreis Germersheim Jugendtreff soll renoviert werden

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Der Jugendtreff in der Industriestraße soll renoviert und Geld dafür im Haushalt 2017 bereitgestellt werden. Das hat der Gemeinderat Westheim am Montag auf Antrag der SPD mehrheitlich beschlossen.

Laut SPD-Sprecher Alexander Dietz sind die Küchenzeile und die Sitzmöbel verschlissen und sollten deshalb dringend ersetzt werden. Dietz beantragte im Namen seiner Fraktion, für das Projekt 8000 Euro in den Haushalt 2017 einzustellen. Sascha Gießler (FWG) wollte wissen, wie viele Jugendliche derzeit den Treff nutzen. Nach Angaben von Ortsbürgermeisterin Inge Volz (SPD) besuchen im Schnitt zehn Mädchen den Treff am Montag – und „drei bis vier“ Jungbürger den Jugendtreff mittwochs. „Das ist immer ein Kommen und Gehen“, umriss Volz das Problem. Und fügte an: „Wenn ein paar da sind, ziehen sie andere mit. Und wenn wieder ein paar gehen, braucht es oft Zeit, bis wieder andere kommen.“ Um wieder mehr Jugendliche anzulocken, hätten die Betreuer ein Programm ausgearbeitet und planten Aktionen. Laut Volz wird der Jugendtreff auch von der Spielschar genutzt. Die Ortsbürgermeisterin bestätigte, dass die Räume durch die alten Möbel und die defekte Küche „sehr unattraktiv“ seien. Ihr Resümee: „Wir müssen da absolut etwas investieren.“ Sascha Gießler wünschte sich einen Ortstermin: „Man müsste sich ein Bild machen.“ Zudem plädierte er dafür, die Jugendlichen mit einzubinden – sowohl beim Auswählen der neuen Einrichtung, aber auch beim Einbau: „Wenn sie mitwirken, lernen sie das besser zu schätzen.“ Alexander Dietz betonte, dass es der SPD vorrangig darum gehe, dass das Projekt im Haushalt 2017 berücksichtigt werde. Wie die Neuerungen aussehen sollten, darüber gebe es „noch keine klaren Vorstellungen“. Volz regte an, das Thema im Jugendausschuss zu behandeln und sich die Situation vor Ort anzuschauen. Bevor der Rat einen konkreten Betrag beschließe, sollte laut Susanne Grabau (FWG) eine Ausschusssitzung stattfinden. Prinzipiell spreche nichts gegen das Projekt. Ähnlich argumentierte Angelika Schmitt (CDU): „Die Jugendlichen brauchen etwas Adäquates. Über den Antrag ist nichts zu sagen. Erst sollten wir uns aber im Jugendausschuss zusammensetzen.“ Für den SPD-Antrag stimmten neben der SPD-Fraktion auch Inge Volz und Sascha Gießler (FWG). Gegenstimmen kamen von Angelika Schmitt, Werner Hann (CDU) und Susanne Grabau (FWG). Arno Allmann (FWG) enthielt sich. Der frühere Ortsbürgermeister Alfred Schubart hat 2000 Euro für „Einrichtungsgegenstände“ im Jugendhaus gespendet. |nti

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