Kreis Germersheim JU fordert Ende der Demos

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Die Junge Union (JU) Kreisverband Germersheim fordert ein Ende der Demonstrationen, die im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod einer 15-Jährigen Ende 2017 stehen. Die Belastungsgrenze der Kandeler Bürger sei überschritten, schreiben der Kreisvorsitzende Gregory Meyer und Niklas Hogrefe, Vorsitzender des JU Gemeindeverbandes Kandel.

Die Vielzahl an Demos lege die Kandeler Innenstadt regelmäßig völlig lahm, das öffentliche und gesellschaftliche Leben, wie es sonst in Kandel stattfinde, sei in dieser Zeit nicht möglich, schreibt Meyer. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf dieser Demonstrationen zu ermöglichen, erbrächten die vielen freiwilligen Helfer, Sanitäter und Polizisten eine enorme Leistung. Diesen Menschen möchte die JU danken, schreibt Niklas Hogrefe Dennoch seien in den vergangenen Wochen bei Ausschreitungen Menschen verletzt und Sachbeschädigungen begangen worden. „Ein Großteil der Demonstranten stammt nicht aus Kandel oder der direkten Umgebung“, so Hogrefe. Die Demonstranten reisten aus verschiedenen Teilen Deutschlands an „und zeichnen sich nicht selten durch eine gesteigerte Gewaltbereitschaft aus.“ Das furchtbare Verbrechen an einem jungen Mädchen werde hier für die eigenen politischen Zwecke instrumentalisiert. „Dieses Verhalten verurteilt die Junge Union aufs Schärfste.“ Das Recht auf Versammlungsfreiheit sei ein hohes Rechtsgut, welches die Junge Union bewahren und verteidigen möchte. „In Anbetracht des Ausmaßes, welches die bisherigen Geschehnisse angenommen haben, sehen wir die Belastungsgrenze der Kandeler Bevölkerung jedoch als überschritten an“, so Hogrefe weiter. Deshalb appellieren Meyer und Hogrefe „an die Veranstalter der Demonstrationen aller politischen Spektren, Kandel und seine Bürger zur Ruhe kommen zu lassen“.

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