Kreis Germersheim Hirschgraben: Zu viel und zu teuer

«WESTHEIM.» „Am 1. Oktober hatte die SPD-Fraktion bereits Gelegenheit, gegen die Auftragsvergabe eines geologischen Bodengutachtens zu stimmen. Da diese Ratssitzung in den Herbstferien war und mehrere Ratsmitglieder der FWG/CDU-Koalition fehlten, waren wir so fair und haben dem Antrag der FWG-Fraktion auf Vertagung des Tagesordnungspunktes mehrheitlich zugestimmt.“ Das schreibt Westheims Ortsbürgermeisterin Inge Volz (SPD) in einer Stellungnahme zum Bericht „SPD torpediert Hirschgrabenöffnung“ und dem Einwurf „Bürgerentscheid“ über die Ratssitzung in Westheim. Klar ist für sie aber auch, dass „der zweite Elfmeter“ verwandelt werden musste: „Wer beim zweiten Anlauf seine Mannschaft nicht komplett hinter sich hat (damit waren die Hirschgraben-Befürworter FWG und CDU gemeint), braucht sich über das Ergebnis der Abstimmung (sie endete mit Stimmengleichheit und somit einer Ablehnung) nicht zu wundern“, schreibt Volz. Und fragt, ob deswegen die SPD-Fraktion ihre ablehnende Meinung zum Hirschgraben hätte ändern und nun für diese „unnötige Geldausgabe“ stimmen sollen. Ihre Antwort: „Nein!“ Die SPD-Fraktion habe schon immer betont, dass ein Ausbau des Feldwegs zu einer zweiten Verbindungsstraße nach Lingenfeld viel zu teuer sei und zu mehr Verkehr durch Westheim führen werde.