Kreis Germersheim Haushalt: Seit 2011 schuldenfrei

«Knittelsheim». „Alles in allem ist das sehr erfreulich“, sagte Ortsbürgermeister Ulrich Christmann (CDU) zum Jahresabschluss 2017 mit 47.000 Euro Überschuss im Ergebnis- und 237.000 Euro Überschuss im Finanzhaushalt. Allerdings seien die Kosten für den Unterhalt und die Generalsanierung der Grundschule nicht mehr in 2017 mit eingeflossen.
Durch die Umsatzerlöse im Neubaugebiet hat man die Kita-Renovierung ohne Kreditaufnahme finanzieren können. „Wir sind seit 2011 schuldenfrei“, so Christmann. Die Schlussbilanz ist mit 8,2 Millionen Euro ausgeglichen. Den aktuellen Haushalt nannte Christmann bis dato ein Nullsummenspiel: Die Ansätze für Personalausgaben sind im Gegensatz zu den Sachausgaben voraussichtlich ausreichend. An größeren Investitionen sind für den zweiten Bauabschnitt der Grundschule für 2019 und 2020 jeweils 150.000 Euro vorgesehen. „Wir werden hier erst weiter machen, wenn Zuschüsse bewilligt sind“, sagte Christmann. Man könne diese Maßnahme jedoch nicht allein mit eigenen Mitteln stemmen und müsse ein Darlehen aufnehmen. Der TuS erhält zehn Jahre lang jeweils 10.000 Euro, um das Darlehen für den Kunstrasenplatz zurückzahlen zu können. „In der Verbandsgemeinde Bellheim besteht kein weiterer Bedarf“, begründete er das im Investitionsprogramm fehlende Geld für eine Sporthalle. Scheune wird abgerissen In der Hauptstraße 38 wird eine Scheune abgerissen und ein zweigeschossiges Wohnhaus erstellt. Der Rat erteilte einstimmig sein Einvernehmen für das Bauprojekt im unbeplanten Ortskern, wird aber auf Anregung von Isolde Vongerichten (ZIK) eine Umwidmung und Beleuchtung des angrenzenden und als Zufahrt genutzten Wirtschaftsweges prüfen. Auch der Umbau eines Wohngebäudes zu zwei abgeschlossenen Wohneinheiten wurde einstimmig abgesegnet. Bei der Errichtung eines Einfamilienhauses in der Hauptstraße Richtung Bellheim wurde der Gehsteig durch den Bauherrn für 2900 Euro wieder hergestellt. Die Gemeinde wird sich auf Antrag des Bauherrn mit 780 Euro an den Kosten beteiligen. Drei FWG-Mitglieder enthielten sich bei der Abstimmung. Nach einem Planungsfehler soll die Traufhöhe eines Neubaus in der Berwartsteinstraße um 20 Zentimeter erhöht werden. Dem stimmten alle zu.