Kreis Germersheim Hartplatz soll ersetzt werden
Nun wartet man nur noch auf den Stadtrat. Dieser wird in seiner Sitzung am 17. April endgültig entscheiden, ob Büchelberg jetzt gleich einen neuen Kunstrasenplatz erhält. Dieser soll den bisherigen Hartplatz ersetzen und damit auch die Voraussetzung für einen regelmäßigen Spielbetrieb schaffen. So jedenfalls sieht man es in Büchelberg.
Nachdem der Bauausschuss der Stadt Wörth mit Mehrheit für die Anlage des Kunstrasenplatzes gestimmt hatte, gab es im Ortsbeirat am Mittwoch keine großen Diskussionen. Einstimmig sprach sich das Gremium unter der Leitung von Ortsvorsteher Klaus Rinnert (CDU) für den Kunstrasenplatz aus. Der SV Büchelberg, dessen erste Mannschaft derzeit die Tabelle der Bezirksliga Ost anführt und deren zweite Garnitur in der B-Klasse Südpfalz West ganz vorne steht, hätte damit zwei Rasenplätze zur Verfügung. Dies sei auch erforderlich, argumentiert man in Büchelberg, weil der Naturrasenplatz keine Flutlichtanlage habe und außerdem in der Winterzeit nicht bespielt werden könne. Im März sei der Platz wieder für längere Zeit gesperrt gewesen. Um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten, sei deshalb ein Baubeginn im Dezember oder Januar erforderlich. Mit der Fertigstellung des neuen Platzes, so der Stadtrat grünes Licht gibt, sei dann im Oktober 2019 zu rechnen. Der SV Büchelberg habe, so Rinnert, auch angeboten, die Pflege des Naturrasenplatz in Eigenregie zu übernehmen, falls die Stadt Wörth einen Aufsitzmäher besorge. Die Finanzierung des neuen Platzes ist im Haushalt der Stadt Wörth mit rund 586.000 Euro vorgesehen. Zuschüsse sind nicht zu erwarten. Für die weitere Umgestaltung der Fläche will der Ortsbeirat eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen. Erneut öffentlich ausgelegt wird der Bebauungsplan Wiesengrund, Teil B. Hier geht es um den zweiten Teil des Baugebietes, in dem etwa zehn Bauplätze für Einfamilienhäuser geschaffen werden sollen. Nach den Worten von Ortsvorsteher Rinnert könnte es auch sein, dass einzelne Bauplätze mit Doppelhäusern bebaut werden. Man wolle so jungen Familien einen preiswerten Neubau ermöglichen. Bedarf sei in Büchelberg vorhanden. Man plane hier eine gesetzliche Umlegung, so Rinnert. Auf die ursprünglich geplante Fahrverbindung zur Quellgasse wurde zwischenzeitlich verzichtet, um die Erschließung des Gebietes den rechtlichen und verkehrstechnischen Gegebenheiten anzupassen. Jetzt wird der Bebauungsplan nochmals im Stadtrat behandelt und danach für vier Wochen öffentlich ausgelegt. Dann können auch die Einwände und Anregungen behandelt werden, die bei der Sitzung des Ortsbeirates bei der Einwohnerfragestunde angesprochen wurden. Unter anderem ging es um das Problem, wie man mit der Feuchtigkeit im künftigen Baugebiet umgeht, ohne den angrenzenden Biotopen zu viel Wasser zu entziehen.